Der Neubau der Krebsbachbrücke in Schney war Anlass für einen Vor-Ort Termin der SPD-Fraktion des Lichtenfelser Stadtrates. Die doch in die Jahre gekommene alte Krebsbachbrücke zeigte deutliche Abnutzungserscheinungen und war in einem schlechten Zustand.

Harald Hucke vom Bauamt der Stadt Lichtenfels bestätigte dies den Stadträten. So war der Abbruch der alten Brücke auf Grund der schlechten Bausubstanz sehr schnell und unkompliziert erfolgt. Gegenwärtig befinden sich die Bauarbeiten im Zeit- und Kostenplan, so dass eine Fertigstellung der neuen Brücke Ende November realistisch ist.

Die Schneyer Stadträtin Elke Werner, die auch zu dem Termin in Schney eingeladen hatte, freute sich, dass die neue Brücke neben der Fahrbahn auch einen Gehweg beinhalten wird. "Die bisherige Situation war nicht ungefährlich. Schwerlastverkehr und Autos stellten durchaus ein Risiko für Fußgänger dar, die die alte Krebsbachbrücke auf der Autofahrbahn überqueren mussten", so Werner. Fraktionsvorsitzender Arnt-Uwe Schille ergänzte, dass sich durch die Verbreiterung der Brücke eine Verbesserung der Verkehrssituation erreichen lässt. "Das ist auch entscheidend dafür, dass Fördermittel fließen können", ergänzt Schille. Ein großes Lob erhielten abschließend noch die Beschäftigten des Bauamts vom Polier der ausführenden Firma Dechant. Dieser stellte fest, dass eine vertrauensvolle und sehr effektive Zusammenarbeit bestehe.

Stadtmuseum zieht um

Im Anschluss an die Begehung fand eine Fraktionssitzung in den Räumen der Frankenakademie im Schloss Schney statt. Dabei wurde begrüßt, dass die Stadtverwaltung einen Antrag der SPD aus dem Jahr 2016 aufgegriffen hat und das Stadtschloss durch die weitere Öffnung für die Bürger aufwertet. Sven Eisele sagte hierzu: "Mit dem Umzug des Stadtmuseums in das Stadtschloss findet eine deutliche Aufwertung der dortigen Räumlichkeiten statt. Die Bürger sowie die Touristen, die in unsere Stadt kommen, werden das Stadtschloss neu erleben können. Auch das neue Nutzungskonzept ohne festen Bedarfsgastronom wird Veranstaltungen in den Räumen des Stadtschlosses flexibler und attraktiver machen." Ina Dorsch ergänzte: "Mit dem Umbau des Hauses Marktplatz 10 und der geplanten Verbindung von Innenstadt und Stadtschloss werden wir in Lichtenfels eine neue Achse schaffen, die durch unsere Lichtenfelser und unsere Besucher gleichermaßen genutzt werden kann. Vielleicht kann mit einer Aufwertung des gastronomischen Angebots im Biergarten des Stadtschlosses hier ein weiterer Impuls gegeben werden", so die 30-jährige Physiotherapeutin.

Im Weiteren zeigten sich die Fraktionsmitglieder erfreut über den Vorschlag aus der Verwaltung, den Oberen Torturm als Eheschließungsort zu widmen. "Damit wird dem schon erfüllten Antrag der SPD, den Turm der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die Krone aufgesetzt", so Günter Reinlein. "Auch wenn nur einer kleineren Gruppe der gleichzeitige Zugang gewährt werden kann, kann eine Trauung in diesem Ambiente die Einzigartigkeit dieses Tages unterstreichen", ergänzte Philip Bogdahn. red