Alle sechs Jahre sind Hauptprüfungen an Brückenbauwerken erforderlich und zwar durch einen Sachkundigen/eine Sachkundige. Bei der Gemeinderatssitzung stellte Diplom-Ingenieur Johannes Schmidt vom Büro SRP das Prüfergebnis vor. Die Gemeinderäte empfanden es als frohe Botschaft. Denn der Zustand aller sechs Brücken in der Gemeinde wurde als sehr gut bis befriedigend bezeichnet. Lediglich an der Erlenwegbrücke sei ein Fußgängergeländer erwünscht, sagte Schmidt. Sofortmaßnahmen seien nicht erforderlich. Dieses Ergebnis nahmen die Räte gerne zur Kenntnis und beschlossen, die kleineren Reparaturarbeiten durchzuführen. Schmidt sagte auch, die kleineren Beanstandungen, wie unter anderem Fugenausbesserungen, könnten nach und nach behoben werden.

Die Gemeinderäte beschlossen, den abgelaufenen Pachtvertrag für die Streuobstwiese oberhalb des Herrschaftsfeldes aufzulösen. Es sei ein neuer Pächter gefunden worden.

Im Rahmen des Innenentwicklungskonzeptes wurde beschlossen, Eigentümer zu befragen und die Antworten dann auszuwerten. Damit beauftragte der Gemeinderat die DSK-Stadtentwicklung aus Nürnberg. Das Konzept zielt darauf ab, Flächen zu sparen und brachliegende und ungenutzte Innenflächen für die Wohnbebauung zu aktivieren. Die Kosten belaufen sich auf 3500 Euro, wobei dank einer staatlichen Förderung für die Gemeinde nur 700 Euro anfallen.

Geehrt wurde für 75-maliges Blutspenden Matthias Häfner. Ihm attestierte Bürgermeister Bastian Büttner (CSU) eine ausgeprägte Verantwortung für Mitmenschen.

Wie Büttner mitteilte, müsse das alte Schulgebäude abgebrochen werden, um den Neubau des Kindergartens zu ermöglichen. Die Kosten belaufen sich laut Büttner auf 218 000 Euro. Im Rahmen der Förderinitiative "Innen statt außen" fließt ein 80-prozentiger Zuschuss. Für die Sanierung der Emil-Kirchner-Turnhalle ist der Förderbescheid eingegangen. Bei Kosten von 350 000 Euro wird es 229 000 Euro an Zuschüssen geben, eventuell noch mehr für Installationen am Dach. Die Maßnahme soll 2022 in Angriff genommen werden. Verkehrsmessungen in der Schaumberger Straße ergaben kaum Beanstandungen. "Dort wird nicht gerast", meinte Büttner. dav