Der Ortsteil Pfaffendorf ist künftig wieder im Gemeinderat Altenkunstadt vertreten. Bei der beantragten Wahl eines Ortssprechers erhielt Georg Baier einen überzeugenden Vertrauensbeweis.

Anschließend sprachen die Einwohner aktuelle Anliegen an. In Anbetracht der hochsommerlichen Temperaturen wurde die Ortsversammlung nicht im Dorfgemeinschafthaus "Die Scheue" abgehalten, sondern ins Freie verlegt.

In Pfaffendorf, stellte Bürgermeister Robert Hümmer (CSU) zu Beginn fest, gebe es 118 Wahlberechtigte. Auf die Wahl des Ortssprechers eingehend, den es mit Heinrich Will und Peter Eberlein schon früher einmal gegeben habe, sagte er, dass dessen Amtszeit analog der des Gemeinderates sei und damit sechs Jahre betrage. Unter der Leitung des Geschäftsleiters Alexander Pfaff und der Gemeinderäte Rebecca Mätzke-Zapf und Georg Deuerling wurde die geheime Abstimmung vorgenommen. Die eigentliche Auszählung ging danach unproblematisch vonstatten, denn alle 43 abgegebenen Stimmen entfielen auf Georg Baier, der sich gleich im Anschluss für das Vertrauen bedankte und den Wunsch nach einem guten Miteinander mit der Einwohnerschaft und im Gemeinderat äußerte.

Bürgermeister Robert Hümmer leitete dann zur Diskussionsrunde über, wobei er an die gewünschte Querungshilfe an der Staatsstraße 2203 erinnert wurde. Dies werde auch ein Gesprächsthema bei einem Ortstermin am 7. September in Pfaffendorf mit dem Landratsamt, der Staatsstraßenverwaltung und der Polizei sein.

Bauland ist knapp

Bei der Vergabe von Bauland in Pfaffendorf musste Bürgermeister Hümmer darauf verweisen, dass auch die Gemeinde Altenkunstadt derzeit nur drei Bauplätze zur Verfügung habe. Auch der Kinderspielplatz auf dem Kordigast und dessen Zufahrtsstraße waren Anliegen der Einwohner. Eigentlich sollte der Kordigast über die Hauptverbindung, also durch Pfaffendorf, angefahren werden, doch nutzten viele eine Nebenstraße und befahren diese recht zügig, wobei diese mit rund 3,50 Metern Breite eigentlich nicht für den Begegnungsverkehr ausgelegt sei. Deshalb sollte eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometern in Erwägung gezogen werden, wurde von Dieter Gruber vorgeschlagen.

Im Innerortsbereich sei bei der Straße Zum Reut noch ein Pflasterstreifen vorhanden, der angebracht wurde, um die Einfahrt in die Staatsstraße 2203 zu kennzeichnen. Jedoch stellte sich heraus, so beklagten Anwohner, dass dieser ständig für Erschütterung und Lärmentwicklung sorgte, so dass eine Entfernung in Erwägung gezogen werden sollte.

Weiterhin wurde auf fehlenden Sand für den Kinderspielplatz von Pfaffendorf und die kümmernde Dorflinde hingewiesen. Bei Kanalspülungen sollte nicht immer nur aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden war ein Punkt, ein anderer die Einsehbarkeit der Bürgermeister-Will-Straße in die Staatsstraße und man erkundigte sich nach den Kosten der Klärschlammentsorgung. dr