Wie die Kaspar Schulz Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt e.K. mitteilt, hat sie den gesamten Geschäftsbetrieb der Hinke Gruppe mit Sitz im oberösterreichischen Vöcklamarkt übernommen. Hinke ist spezialisiert auf die Fertigung von Behältern für die Brauerei- und Getränkebranche sowie der pharmazeutischen und chemischen Industrie. Trotz des erst Ende 2014 bezogenen Neubaus am Standort Bamberg seien zusätzliche Kapazitäten notwendig geworden, um die rege Nachfrage im Bereich der weltweit vertriebenen Craft-Bier-Brauereien abwickeln zu können, heißt es in der Pressemitteilung.


1,5 Million Fassungsvermögen

Neben der Fertigung für das relativ junge Marktsegment der Mälzungsanlagen biete der neue Standort auch die Möglichkeit, große Tanks zu fertigen und damit auch ausstoßstärkere Brauereien in diesem Bereich zu bedienen. Hinke Tankbau habe sich bereits frühzeitig nach seiner Gründung im Jahr 1946 als Behälterbauer für die Brauereien und Lebensmittelbetriebe etabliert und zeigt sich heute an vorderster Linie der renommierten Edelstahlverarbeiter.
Auf einer Fertigungsfläche von rund 2700 Quadratmeter werden Behälter bis 12 Meter Durchmesser, 40 Meter Höhe und einem Inhalt von 1 500 000 Liter gefertigt. Hinke erzielte bisher mit 55 Mitarbeitern etwa 8 Millionen Euro Jahresumsatz.
Kaspar Schulz fertigt seit 1677 in der 10. Generation Brauereianlagen auf höchstem technischen Standard mit überdurchschnittlich hohen Ansprüchen an die Fertigungsqualität.
Durch eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung seien die Produkte stets mit technologisch innovativ ausgerüstet. 2015 wurde Kaspar Schulz vom Bayerischen Wirtschaftsministerium mit dem Preis "Bayerns Best 50" ausgezeichnet und gehört damit zu den wachstumsstärksten Unternehmen in Bayern.
Mit der Übernahme der Hinke Gruppe als hundertprozentige Tochter hält Johannes Schulz-Hess als Inhaber von Kaspar Schulz an seinem Wachstumskurs fest und differenziert sich gleichzeitig vom Trend in der Branche, die Fertigung in Billiglohnländer zu verlagern. red