Ein wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Klimapolitik ist die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und vor allem auch des Radverkehrs. "Denn Fahrradfahren hält nicht nur beweglich, es stellt in Verbindung mit einem guten Nahverkehr auch eine echte Alternative zum Auto dar. Auch im ländlichen Raum", erläutert CSU-Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner. Deswegen wurde im Rahmen des Klimapakets auch beschlossen, bis 2023 zusätzliche 900 Millionen Euro für den Radverkehr bereitzustellen.

"Entscheidend ist, dass wir neben Radwegen auch die Verknüpfung von Rad- und Zugverkehr verbessern. Deswegen brauchen wir Bahnhöfe, die attraktiv für Fahrradfahrer gestaltet sind. Genau hier setzt das Förderprogramm der Deutschen Bahn ,Bike-and-Ride-Offensive, an", schildert die Abgeordnete, die kürzlich in Lichtenfels einen Informationstermin zu der Offensive der Deutschen Bahn (DB) organisiert hat. Dafür hatte sie Marco Ladenthin von der DB eingeladen, der das Programm vorstellte. So verschaffte sich die Abgeordnete in Lichtenfels gemeinsam mit Ladenthin, Bürgermeister Hügerich sowie Stadträten eine Übersicht über das aktuelle Fahrradparken am Lichtenfelser Bahnhof. Dabei wurde auch über mögliche Erweiterungen gesprochen. Die Aufwertung des Bahnhofes sei seit längerem Thema bei der CSU-Stadtratsfraktion. Uwe Held, CSU-Stadtrat, macht sich stark dafür , dass das Bike-and-Ride-Projekt der Deutschen Bahn nach Lichtenfels kommt. Die DB und das Bundesumweltministerium (BMU) wollen gemeinsam mit diesem Projekt bis Ende 2022 bundesweit 100 000 neue Fahrradstellplätze an Bahnhöfen schaffen. Ziel ist es, den Umstieg vom Auto auf "Bike and Ride" zu fördern. red