Ein 49-jähriger Dacia-Fahrer aus Kulmbach hat am Dienstagnachmittag auf der Ortsverbindungsstraße von Rother Hügel nach Proß die Kontrolle über sein Auto verloren. Da der Kulmbacher erheblich alkoholisiert war, kommt ein Strafverfahren auf ihn zu.

Gegen 14 Uhr war der Mann in Begleitung seines elfjährigen Sohnes mit seinem Auto Richtung Proß unterwegs. Im Verlauf einer Rechtskurve kam er mit seinem Wagen nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Dacia zurück auf die Straße geschleudert, wo es völlig demoliert quer zur Fahrbahn zum Liegen kam.

Während der Bub mit leichten Prellungen davonkam, erlitt sein Vater deutlich schwerere Verletzungen, die einen Rettungsdiensteinsatz und den Transport ins Krankenhaus notwendig machten.

Auf der Suche nach der Unfallursache erfuhren die aufnehmenden Beamten der Kulmbacher Polizeiinspektion von zufällig anwesenden Ersthelferinnen und letztlich auch vom Unfallfahrer selbst, dass er vor Fahrtantritt erheblich dem Alkohol zugesprochen hatte. Dieser Verdacht bestätigte sich schließlich, ein mehr als drei Stunden nach dem Unfall durchgeführter Atemalkoholtest ergab immer noch einen Wert jenseits der Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit von 1,1 Promille.

Während das Unfallauto mit einem geschätzten Schaden von 5000 Euro vom Abschleppdienst geborgen wurde, musste sich der Fahrer einer Blutentnahme unterziehen. Auf seinen Führerschein wird er wohl längere Zeit verzichten müssen - über die konkrete Dauer und das Strafmaß entscheiden die Justizbehörden. pol