Die Schäden, die Sturm "Fabienne" angerichtet hat, sind mancherorts beträchtlich; ebenso beträchtlich war die Anzahl der Rettungseinsätze und der Umfang der Aufräumarbeiten. Nicht nur Polizei, Rettungskräfte, Feuerwehr und THW waren innerhalb kürzester Zeit gefordert, sofortige Hilfe zu leisten, sondern auch Forstarbeiter oder Handwerker. Auf Grund der Zeitknappheit und der gesteigerten Anzahl der Fälle, sind die Rettungskräfte und Helfer oft gezwungen zu improvisieren und haben keine Zeit für sorgfältige Planung und Vorbereitung. Dabei dürfe der Schutz der an den Aufräum- und Sicherungsmaßnahmen beteiligten Personen nicht in den Hintergrund rücken, teilt die Regierung von Unterfranken und die Bayerische Gewerbeaufsicht mit.

Sind keine Personen von unmittelbarer Gefahr durch Sturmschäden bedroht, steht der Schutz der Helfer, Handwerker und Arbeiter im Vordergrund, auch wenn es sich um handwerkliche Notfälle handelt.

Folgende Arbeitsschutzmaßnahmen sind auch bei Aufräumarbeiten von Sturmschäden zu beachten: Absturzsicherung, Schutz vor herabfallenden Gegenständen, Schutz vorm Einbrechen durch instabilen Untergrund, Schutz vor elektrischer Spannung sowie Schutz vor Stolpern, Stürzen, und Rutschen. Generell ist zu berücksichtigen, dass technische bzw. kollektive Schutzmaßnahmen, den persönlichen Schutzausrüstungen (z.B. Gurt & Höhensicherungsgerät) vorzuziehen sind, heißt es weiter in der Pressemitteilung. red