Heinrich und Elfriede Stindl feierten dieser Tage ihr 60. Ehejubiläum.
Der in Lubenz bei Karlsbad geborene Heinrich Stindl musste 1946 seine Heimat verlassen, ließ sich mit seinen Eltern in Tiefenroth nieder und ging in Altenbanz zur Schule.
Da hier damals schlecht eine Arbeit zu finden war, verzog er 1954 aus beruflichen Gründen nach Velbert. Dort fand er nicht nur eine Arbeit als Versandleiter in einer Scharnierfabrik, sondern lernte auch seine Frau Elfriede kennen, die 1945 aus Ostpreußen nach Velbert gekommen war und ebenfalls in der Versandabteilung der Firma arbeitete.
Die beiden verstanden sich von Anfang an prächtig, so dass sie sich noch im Jahr des Kennenlernens das Eheversprechen gaben. Aus der Ehe gingen drei Söhne und eine Tochter hervor. Mittlerweile kann sich das Ehepaar auch über sieben Enkel und zwei Urenkel freuen. Nachdem es zwischenzeitlich schon einmal in Gnellenroth gewohnt hatte, ließ es sich im Jahr 2000 endgültig in dem kleinen Lichtenfelser Ortsteil nieder, nachdem Heinrich Stindl nach einem 45-jährigen Arbeitsleben in den wohlverdienten Ruhestand gegangen war.
Während Heinrich Stindl gerne spazieren geht und die schöne Landschaft genießt, beschäftigt sich seine Frau mit Handarbeiten wie Stricken und Nähen. So strickte sie früher regelmäßig Pullover für ihre drei Söhne und nähte Kleider für die Tochter.
Die Eheleute sehen gerne Heimatfilme und haben sich auch schon eine große Videothek angelegt.
Das Jubelpaar freute sich ganz besonders über den Besuch des Dritten Bürgermeisters Winfried Weinbeer, der zur diamantenen Hochzeit ein Geschenk überreichte und herzlich gratulierte. thi