Auch wenn bei der königlich-privilegierten Scharfschützengesellschaft Lichtenfels sowohl in sportlicher als auch gesellschaftlicher Hinsicht durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 nur wenige Aktivitäten möglich waren, so machten doch die Neubau- und Sanierungsmaßnahmen der Schießstände beträchtliche Fortschritte.

Bereits die zweite Hälfte des Jahres 2019 stand ganz im Zeichen der Planungsarbeiten und der Stellung der Zuschussanträge. Nach dem Eintreffen der vorläufigen Baugenehmigung im September 2020 konnte im Oktober mit den Sanierungsmaßnahmen begonnen werden. So wurde bereits ein Teil der Schießstände, insbesondere der Pistolenstand sowie ein 100-Meter-Stand im Abschussbereich, mit einem speziellen rückprallsicheren Bodenbelag ausgelegt. Zudem erfuhren die Schießstände und Sozialräume eine energetische Sanierung, indem sie komplett auf LED umgestellt wurden. Dies hatte nicht nur eine Verbesserung der Ausleuchtung der Stände, sondern gleichzeitig auch einen verringerten Stromverbrauch zur Folge.

Im Altbau sorgt nun eine neue Einbruch-Alarmanlage mit Video-Überwachung für mehr Sicherheit. Mittlerweile sind auch die Abriss- und Gründungsarbeiten für den Neubau abgeschlossen, so dass im Januar 2021 der neue 25-Meter-Kurzwaffenstand mit Fertigbetonteilen erstellt werden kann.

Der Schützenmeister Erwin Kalb hob hervor, dass die ganzen Arbeiten unter erschwerten Corona-Bedingungen unter der Bauleitung von Horst Gräber durchgeführt werden mussten. Er dankte deshalb den zuständigen Ressortleitern, aber auch den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für den großen Einsatz.

Dank gilt auch den Spendern

Um die vielen Aufgaben in einem so großen Verein meistern zu können, seien Gemeinschaftsgeist und Idealismus aller Schützen gefordert, unterstrich Erwin Kalb. Sein Dank galt deshalb auch den Mitgliedern und Gönnern, die über den Kauf eines Ziegelsteines oder durch eine Spende zur Finanzierung der Baumaßnahme beigetragen haben. Dies sei ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit dem Verein. thi