Der Bebauungsplan für das Gebiet Weinberge ist geändert – trotz etlicher Einwände von Anwohnern. Rund 22 Zuhörer waren zu der entscheidenden Sitzung des Gemeinderats gekommen.
Die Einwendungen der Anwohner gegen die Bebauungsplanänderung bezogen sich insbesondere auf eine mögliche Zunahme des Verkehrs durch den geplanten Bau eines Mehrfamilienhauses mit acht Wohneinheiten, die Gebäudehöhe, zusätzlichen Lärm, den ruhenden Verkehr sowie mögliche Gefahren für Fußgänger und Kinder auf dem Weg zum nahe gelegenen Spielplatz.
Mehr Wohnraum gewollt
Der Gemeinderat konnte den vorgebrachten Argumenten nur eingeschränkt folgen. Ziel der städtebaulichen Entwicklung sei es, die Bebauung im Innenbereich zu fördern und durch Nachverdichtung zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.
In der näheren Umgebung würden sich bereits Gebäude mit vergleichbarer Höhe und Größe des geplanten Mehrfamilienhauses befinden, argumentierte die Verwaltung. Auch würden die erforderlichen Abstandsflächen eingehalten. Die Erschließung des Vorhabens erfolge ordnungsgemäß über den öffentlichen Straßenraum der Amselstraße.
Letztlich stimmte der Gemeinderat bei einer Gegenstimme für die Änderung des Bebauungsplanes.