Wohnungen in Bischberg

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Der Bebauungsplan für das Gebiet Weinberge ist geändert – trotz etlicher Einwände von Anwohnern. Rund 22 Zuhörer waren zu der entscheidenden Sitzung des Gemeinderats gekommen.

Die Einwendungen der Anwohner gegen die Bebauungsplanänderung bezogen sich insbesondere auf eine mögliche Zunahme des Verkehrs durch den geplanten Bau eines Mehrfamilienhauses mit acht Wohneinheiten, die Gebäudehöhe, zusätzlichen Lärm, den ruhenden Verkehr sowie mögliche Gefahren für Fußgänger und Kinder auf dem Weg zum nahe gelegenen Spielplatz.

Mehr Wohnraum gewollt

Der Gemeinderat konnte den vorgebrachten Argumenten nur eingeschränkt folgen. Ziel der städtebaulichen Entwicklung sei es, die Bebauung im Innenbereich zu fördern und durch Nachverdichtung zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.

In der näheren Umgebung würden sich bereits Gebäude mit vergleichbarer Höhe und Größe des geplanten Mehrfamilienhauses befinden, argumentierte die Verwaltung. Auch würden die erforderlichen Abstandsflächen eingehalten. Die Erschließung des Vorhabens erfolge ordnungsgemäß über den öffentlichen Straßenraum der Amselstraße.

Letztlich stimmte der Gemeinderat bei einer Gegenstimme für die Änderung des Bebauungsplanes.

Gemeinsam entwickeln

Mit der Verlängerung der Arge bis Ende 2030 setzte der Gemeinderat auf die Fortführung eines seit 2001 bestehenden, nahezu einzigartigen Modells der interkommunalen Zusammenarbeit in der Städtebauförderung der Region. Die Arge ist ein freiwilliger Zusammenschluss der Stadt Bamberg sowie der Gemeinden Bischberg, Hallstadt und Hirschaid. Ziel der Kooperation sei es, so Bürgermeister Michael Dütsch, die städtebauliche Entwicklung mit dem Schwerpunkt der Ansiedlung großflächiger Enzelhandelsbetriebe gemeinsam abzustimmen, Ortszentren zu stärken und Konkurrenz zwischen den Kommunen zu vermeiden.

Die Kommunen wollen die Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren fortführen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.