Der Paritätische Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern, hat Ulrike Diehl mit dem Luise-Kiesselbach-Preis 2026 für ihr herausragendes Lebenswerk in der Sozialarbeit geehrt. Die Verleihung fand am Freitag, 13. März, in München statt. Ulrike Diehl war Gründungsmitglied und 40 Jahre lang Vorstand des iSo – Innovative Sozialarbeit e.V. und prägte den Verein seit seinen Anfängen maßgeblich.
Bei der Gründung des damaligen Vereins „Aktion gesundes Leben“ stand eine präventionsorientierte Sozialarbeit im Mittelpunkt. Unter ihrer Leitung entwickelte sich der Verein von der Gesundheitshilfe hin zur Jugendhilfe und ist heute ein bedeutender Träger der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit in Bamberg , Coburg und der Region.
Rückblickend sagt Diehl: „Dass sich aus dieser Idee ein Verein entwickelt hat, der junge Menschen stärkt und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, erfüllt mich mit großer Freude.“
Der Luise-Kiesselbach-Preis wird alle zwei Jahre vom Paritätischen in Bayern für herausragendes bürgerschaftliches Engagement vergeben. Diehl wurde in der Kategorie Lebenswerk ausgezeichnet und gewürdigt für ihr jahrzehntelanges Engagement und ihren nachhaltigen Einfluss auf moderne Jugend- und Sozialarbeit. Das Motto der Preisverleihung 2026 lautete: „Für ein gutes Leben – Begegnung und Zusammenhalt stärken“.
Mit der Übergabe des Vorstandsamtes an Torsten Schrör im Dezember 2025 führt nun eine neue Generation Diehls Arbeit fort und setzt neue Impulse.
Gleichzeitig wurden weitere Projekte und Organisationen aus Bayern geehrt, die gesellschaftliche Innovation, bürgerschaftliches Engagement und demokratisches Handeln fördern, darunter Schulmediation, Medienscouts und barrierefreie Häuser.
Franziska Clauß,