Auf der Agenda des Schönbrunner Gemeinderates stand die Vorstellung eines Vorentwurfs zum Bebauungsplan „ Gewerbegebiet Seeleite“.

Die Gemeinde Schönbrunn wolle auch weiterhin die Ansiedlung für Häuslebauer und Gewerbetreibende in der Gemeinde Schönbrunn fördern, sagte Bürgermeister Dirk Friesen ( CSU ). Ingenieur Meier vom Büro Höhnen und Partner Bamberg stellte dem Gremium den Vorentwurf zum Bebauungsplan für das „ Gewerbegebiet Seeleite“ vor. Nach dem Bauplanungsrecht wird die 1800 Quadratmeter große Fläche als Mischgebiet bezeichnet, in dem sowohl Wohnungen als auch Gewerbebetriebe angesiedelt sind. An dem Bauleitverfahren sind rund 30 Fachbehörden beteiligt.

Dabei gilt es auch, den Artenschutz zu beachten. Die Bauleitpläne sollen eine menschenwürdige Umwelt sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen schützen. Der Gemeinderat nahm den Vorentwurf einmütig zur Kenntnis.

Erneut gab es Zustimmung zu der Vereinbarung über den Betrieb und den Unterhalt der Kindertageseinrichtung Sankt Franziskus mit der Pfarrkirchenstiftung. Die Gemeinde Schönbrunn arbeitet mit dem Träger der katholischen Kirchenstiftung eng zusammen. Nun wurde die Vereinbarung für den Betrieb und den Unterhalt der Kindertagesstätte mit der Pfarrkirchenstiftung überarbeitet und einvernehmlich geregelt. Für die insgesamt sechs Kitagruppen könnten bis insgesamt 24 000 Euro Kosten anfallen. Bei einer zusätzlichen Notgruppe sind weitere 4000 Euro zu entrichten. Die Räte votierten einstimmig für diese Regelung.

Brückensanierung wird nötig

Die Schönbrunner Brücke, die über die Rauhe Ebrach führt, ist in die Jahre gekommen und muss dringend saniert werden. Die geplante notwendige Bauphase wird nach Auskunft des Staatlichen Bauamtes auf unbestimmte Zeit verschoben, wie Bürgermeister Dirk Friesen auf Anfrage erklärte. ghü