Beim Kauen der verschiedenen Blätter merke man es ganz deutlich: das Blatt, das erst frisch, und etwas säuerlich geschmeckt hat, entwickle plötzlich eine ganz andere Konsistenz im Mund, scheint den ganzen Mundraum zu füllen, fühlt sich cremig, viskos an. „Das sind die Schleimstoffe“, erklärt Tanja Schellhorn. Viele weitere interessante Informationen, Tipps und Rezepte erfahren die Teilnehmer während der weiteren Tour.
Die bunt blühenden Wiesen bei Forstloh haben einiges zu bieten: Labkraut, Johanniskraut und Quendel, um nur einige Pflanzen zu nennen.
Grundstoff für Tee
Doch auch die Vegetation, die auf den Rodungsflächen neu entstehe, sei voller Schätze – vom Roten Holunder über die Eberesche hin zu Weidenröschen und Brombeere. Mit den letztgenannten beiden Pflanzen lässt sich zum Beispiel Tee aus den fermentierten Blättern herstellen.
Wie viel (Heil-)Kraft praktisch vor unseren Haustüren wächst und für jeden zugänglich ist – diese Erkenntnis hoffte Tanja Schellhorn den Teilnehmern vermittelt zu haben.
Im Namen des Gartenbauvereins dankte Thomas Weiß der Referentin.
Eine Nachfolge-Veranstaltung im kommenden Frühjahr ist bereits angedacht, dann soll es speziell um heimische Bäume gehen.