Inklusives Kinderhaus eingeweiht

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Katrin Stahl (Mitte), Leiterin der des Kinderhauses, bei der Begrüßung der Gäste. Lebenshilfe Erlangen
Katrin Stahl (Mitte), Leiterin der des Kinderhauses, bei der Begrüßung der Gäste. Lebenshilfe Erlangen

Seit Herbst 2025 füllt sich das inklusive Kinderhaus Bruck. Mit zwei Krippengruppen ist es gestartet, und im Herbst ziehen die letzten beiden Kindergartengruppen ein. Nun hat die Lebenshilfe das Haus mit vielen großen und kleinen Gästen eingeweiht. Darüber informiert die Lebenshilfe Erlangen in einer Pressemitteilung.

Bei der Begrüßung sagte Katrin Stahl, Leiterin der Einrichtung: „Es ist eine Freude, was hier entstanden ist und es ist mir wichtig zu betonen, dass Kinder keine Fässer sind, die gefüllt werden, sondern Feuer die entfacht werden wollen. Hier soll ein Ort sein, an dem Kinder sich entfalten können.“ Das konnten sie auch beim Einweihungsfest mit vielen Aktivitäten. Dazu gehörte eine Schatzsuche im Garten sowie Malen und Luftballons aufblasen. Der Stand mit den Glitzertattoos kam ebenso gut an.

Frank Morell, Vorsitzender der Lebenshilfe, wünschte den Kindern und Mitarbeitenden in seiner Rede eine tolle Zeit. Es sei schön, dass hier das selbstverständliche Miteinander von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung gelebt wird. Das gilt auch für die Krippe – die erste in Erlangen.

Ewa Bretting, Leiterin der inklusiven Kindergärten der Lebenshilfe, bedankte sich bei den vielen Menschen, die an der Entstehung des Hauses beteiligt waren. „Es war eine produktive und intensive Zusammenarbeit – mit der Stadt als Bauherrin, mit den Architekten und mit meinen Kolleginnen und Kollegen.“

Für die Konstruktion wurde eine Massivholzbauweise gewählt. Das innenliegende Treppenhaus sowie die Treppenanlage im Außenbereich bestehen aus Stahlbeton. Die Fassade setzt sich aus Holzbauteilen zusammen. Bemerkenswert ist zudem die Kunst in den Innenräumen. Dafür hatte die Stadt einen Wettbewerb ausgeschrieben, den der Münchner Künstler Marco Stanke gewonnen hat, heißt es im Pressetext weiter. Seine Werke sind in den Boden eingelassen, dort wo sich die täglichen Wege kreuzen, wo Kinder spielen und in Kontakt kommen. „Sie können darüber laufen, springen oder die Formen auf dem Boden liegend erkunden“, so Kulturamtsleiterin Anne Reimann.

Am Nachmittag schaute noch Oberbürgermeister Jörg Volleth vorbei. Gemeinsam mit der Erlanger Jugendamtsleiterin Kerstin Knörl ließ er sich von Ewa Bretting das Kinderhaus zeigen. red