Karin Neureither, Leiterin der Kita "Sternschnuppe," konnte zum ersten Mal ihren Tätigkeitsbericht dem Marktgemeinderat (schriftlich) vorstellen. Die am 2. September 2019 in Betrieb genommene integrative Kindertagesstätte will Kindern "mit und ohne Behinderung, mit Entwicklungsverzögerungen, mit Verhaltensauffälligkeiten, mit Migrationshintergrund" bestmöglich fördern und fordern. Betriebsträger ist, wie bei den anderen Kindertagesstätten in Buttenheim auch, der Markt Buttenheim .

In zwei Kindergartengruppen und einer Krippengruppe werden insgesamt 42 Kinder im Alter von einem bis sieben Jahren von neun Fachkräften und zwei Praktikantinnen betreut. Die Einrichtung arbeitet eng mit der Deichselbachschule Buttenheim , mit dem Förderzentrum Don Bosco in Stappenbach und der Lebenshilfe in Bamberg zusammen.

Notbetreuung und Absagen

Die Feste im Jahresverlauf und die Veranstaltung der Marktgemeinde konnten nur bis März 2020 in der üblichen Art und Weise begangen werden. Dann sorgte die Corona-Pandemie auch in der Kita für die Schließung der Einrichtung, eine Notbetreuung und die Absage vieler geplanter Maßnahmen, wie zum Beispiel des Kindermusicals "Willi die Wühlmaus".

Mit zahlreichen Aktionen versuchte das Personal während dieser Phase mit Eltern und Kindern in Kontakt zu bleiben, so wurden unter anderem Videoclips aufgenommen, Bilder am Zaun aufgehängt, Ostertüten und Bastelanregungen für den Elterntag nach Hause gebracht. Die Abschlussfeier der Vorschulkinder musste ohne die traditionelle Übernachtung im Kindergarten stattfinden, konnte dann aber doch unter Einhaltung vieler Auflagen und in enger Kooperation mit Gemeindereferent Hans Zenk in neuer Art und Weise gefeiert werden.

Die Corona-Pandemie beherrschte auch das Kindergartenjahr 2020/21, das im September 2020 wieder im Regelbetrieb starten konnte. Hygienekonzepte, Vorschriften und Dokumentationspflichten blieben trotzdem ein wichtiger Aspekt im Alltag der Kindertagesstätte . Gruppenübergreifende Aktionen konnten nach einiger Zeit wieder stattfinden, doch spätestens mit Halloween war dies wieder vorbei. Ähnlich gestaltete sich der St.-Martins-Tag, und der Nikolaus konnte in diesem Jahr auch nicht persönlich vorbeikommen. Aufgrund der hohen Fallzahlen wurde die Weihnachtsfeier auf den 15. Dezember vorverlegt. Seitdem ist die Einrichtung, bis auf die Notbetreuung, wieder geschlossen.