Das kleine bunte Holzhäuschen mit dem begrünten Dach und den bunten sechseckigen Fenstern grüßt schon seit einigen Wochen von der Blühwiese hinter dem Steigerwald-Zentrum. Jetzt hat es sich mit Leben gefüllt: Zahlreiche fleißige Bienen tragen – durch eine Plexiglasröhre gut sichtbar – unablässig Nektar und Pollen in den ebenfalls transparenten Kasten im Zentrum des begehbaren Bienenstocks. Das von den Bienen frei gebaute Nest ist so schon zu einer ansehnlichen Größe gewachsen. Wenn man die Vorhänge etwas lupft, die die Bienen vor sonst irritierendem Lichteinfall schützen, kann man gut beobachten, wie die Arbeiterinnen ihre Brut füttern und Honigwaben mit Wintervorräten füllen. Die Idee zu diesem begehbaren Bienenstock an der Bienenstele des Franziskusweges rund um den Handthalgrund hatte Marc Günster vom Team des Steigerwald-Zentrums. Der Forstwirtschaftsmeister gestaltete ihn als ergänzendes Element zum spirituellen Wanderweg, der Tierlegenden Franz von Assisis aufgreift. Bei der Finanzierung des erlebbaren Bienenstocks halfen die Schaeffler AG und eine Förderung des Forstministeriums. red