Die Kulanzwoche ist vorbei. Seit dieser Woche gilt landesweit eine FFP2-Maskenpflicht für Personen ab 15 Jahren in vielen Bereichen, beim Arzt, Busfahren und Einkaufen. Wer ohne FFP2-Maske einkaufen geht oder den öffentlichen Nahverkehr nutzt, muss mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einzelhandel sowie Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren sind von der FFP2-Maskenpflicht ausgenommen. Für sie genügen weiterhin Alltagsmasken.

Anforderungen an FFP2-Masken

Bei der Maskenpflicht sind filtrierende FFP2-Masken gemeint, die als nahezu virenundurchdringlich gelten. Sie sollen die Träger und andere besser schützen. Die Masken sind in Drogerien , Apotheken und auch im Online-Handel erhältlich. Da FFP2-Masken teurer in der Beschaffung sind, erhalten pflegende Angehörige je drei Masken über die örtlichen Gemeinden sowie Bedürftige je fünf Masken per Post.

Das Staatliche Gesundheitsamt Erlangen weist darauf hin, dass bei der Abholung mitnahmefähiger Speisen und Getränke in Gastronomiebetrieben für das Personal Maskenpflicht und für Kundinnen und Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht besteht. In Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in Eingangs- und Wartebereichen vor den Verkaufsräumen sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen darf die Maske auch nicht zum Rauchen, Trinken oder zum Essen abgenommen werden. Wer beispielsweise Pizza oder Kaffee zum Mitnehmen holt, muss die dazugehörigen Bereiche zum Verzehr verlassen.

Alltags- oder OP-Maske

In als maskenpflichtig ausgewiesenen Fußgängerzonen sind Alltags- oder einfache OP-Masken ausreichend.

Das Staatliche Gesundheitsamt Erlangen weist darauf hin, dass Klarsichtmasken aus Kunststoff und transparente Community-Masken keine Alternative zur textilen Mund-Nasen-Bedeckung bieten und nicht zugelassen sind. red