Kann man sich ausschließlich mit bio-regionalen Lebensmitteln ernähren, ohne groß auf etwas verzichten zu müssen? Das können Experimentierfreudige im Selbstversuch testen. Vom 5. bis 11. Oktober ruft die Öko-Modellregion Oberes Werntal gemeinsam mit vier weiteren Öko-Modellregionen aus Franken zum zweiten Mal zur RegioPlus-Challenge auf, heißt es in einer Pressemitteilung.
Egal ob gemeinsam oder allein, die Teilnehmenden essen und trinken eine Woche lang nur regionale Produkte, die im Umkreis von maximal 50 Kilometern um den eigenen Wohnort erzeugt werden. Das Plus im Namen der Challenge legt den Fokus auf den Genuss bio-regionaler, saisonaler und fairer Produkte.
Jede Person darf dabei drei Joker festlegen. Diese erlauben, auf drei Produkte zurückzugreifen, die nicht aus der Region stammen. Beispielsweise muss niemand auf den täglichen Kaffee am Morgen oder die Schokolade am Abend verzichten.
Die RegioPlus-Challenge macht erlebbar, was bio-regional bedeutet. Wer regional in Bio-Qualität einkauft, stärkt heimische Bio-Betriebe und hält die Wertschöpfung in der Region. Gleichzeitig wirken sich die kurzen Transportwege und die ökologische Landwirtschaft positiv auf das Klima aus.
Das Beste dabei: Die Teilnehmer können sich auf eine genussvolle Woche mit gesunden Lebensmitteln freuen, von denen sie wissen, wo sie herkommen.
Im Rahmen der RegioPlus-Challenge laden die unterfränkischen Öko-Modellregionen Oberes Werntal, Rhön-Grabfeld und stadt.land.wü. auf eine digitale Plattform ein: Die erste WhatsApp-Gruppe zum direkten Austauschen und Teilen von Rezepten. Informationen zum Beitritt in die Gruppe sind auf der Website Öko-Modellregionen Iss, was um die Ecke wächst! in der Rubrik Termine zu finden.
Auf der Homepage regiopluschallenge.com gibt es Tipps zur Challenge, zu regionalen Aktionen und Rezeptideen. Fragen beantwortet Öko-Modellregionsmanagerin Marina Pleyer unter Tel. 0173/38 70 960 (Mo-Fr; Sprechzeiten von 8.30 bis 13 Uhr), E-Mail: oekomodellregion@oberes-werntal.org. red