Schnuppern in Berufe

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An Puppenköpfen konnten die Siebtklässler Haarefärben üben.Nicolas Schmitt
An Puppenköpfen konnten die Siebtklässler Haarefärben üben.Nicolas Schmitt

53 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Hammelburg tauschten eine Woche lang das Klassenzimmer gegen Werkstatt, Küche und Verkaufsraum . Damit rundeten die Siebtklässler in den Räumen der gbf ( Gesellschaft zur beruflichen Förderung ) in Bad Kissingen ihren vertieften Berufswahlprozess ab.

Bei der gbf arbeiteten die Siebtklässler in Gruppen in den fünf Berufsbereichen Holz, Handel, Farbe und Raumgestaltung, Ernährung sowie Kosmetik und Körperpflege. Dort lernten sie typische Tätigkeiten des jeweiligen Berufsfelds kennen – nicht in der Theorie, sondern mit den eigenen Händen. So wurde gesägt und geschliffen, verkauft und beraten, gestrichen, gekocht und gepflegt.

Die Woche war weit mehr als ein Ausflug in die Arbeitswelt, denn die Schülerinnen und Schüler konnten herausfinden, wo ihre Stärken und Interessen liegen – eine wichtige Grundlage für die spätere Berufswahl. Zugleich erfuhren sie, was im Berufsleben zählt. Pünktlichkeit, Sorgfalt und Durchhaltevermögen sind in jedem Beruf grundlegend. Aber auch soziale Kompetenzen wurden trainiert. In den gemischten Gruppen mussten sich die Jugendlichen absprechen, die ihnen gestellten Aufgaben fair verteilen und einander helfen.

Am Ende waren sich nicht nur die Siebtklässler, sondern auch die Lehrkräfte Pfrenzinger, Schmitt und Friese einig: Die Berufsorientierungswoche bei der gbf war ein voller Erfolg. Neue Eindrücke, praktische Fertigkeiten und ein gestärktes Selbstvertrauen wurde ebenso erzielt wie erste berufliche Fertigkeiten. Dadurch konnten die Schüler ein Stück mehr Klarheit darüber erlangen, wohin der Weg nach der Schule einmal führen könnte.

  Mittelschule Hammelburg