„Schnapsidee“ wird zur Erfolgsgeschichte

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Lob gab es von Bürgermeisterin Judith Dekant (hinten links) und Sigrid Hotaling (rechts). Organisator Anton Bauernschubert (Mitte) freut sich über die gute Resonanz beim Strickcafe.
Lob gab es von Bürgermeisterin Judith Dekant (hinten links) und Sigrid Hotaling (rechts). Organisator Anton Bauernschubert (Mitte) freut sich über die gute Resonanz beim Strickcafe.
Wiltrud Bauernschubert

Grund zum Feiern gab es bei der „Dorfgemeinschaft Thundorf i.UFr. e.V.“ denn das „Strickcafé“ hatte zum 100. Mal geöffnet.

Die Idee zu diesem Treff hatte Altbürgermeister Anton Bauernschubert vor rund elf Jahren. Es sollte eine Gelegenheit für Frauen sein, sich zwanglos zu treffen beim Stricken und Unterhalten bei Kaffee und Kuchen. Seitdem organisiert Bauernschubert zusammen mit seiner Frau Wiltrud diese inzwischen sehr beliebte Zusammenkunft.

Am 7. Januar 2015 traf sich die erste noch kleine Gruppe im Forsthaus. Später gesellten sich ein paar Männer dazu, um im Nebenraum einen zünftigen Schafkopf zu klopfen. Daraus sind längst zwei Schafkopfquartette geworden, und die Anzahl der strickenden Frauen bewegt sich inzwischen bei bis zu zehn Teilnehmerinnen.

Seitdem findet dieses Treffen in den Wintermonaten zwölf Mal statt. Bauernschubert kann da nicht nur Gäste aus Thundorf begrüßen, sondern auch aus Rothhausen, Maßbach und Hoppachshof.

Zum Jubiläumstreff hatte er auch eine kleine Statistik parat. So waren Schlechter Rosmarie (73 Mal), Heusinger Waltraud und Koch Rosalinde (70), Braun Erika (68), Braun Renate (57), Schneider Traudl (51), Mützel Gertrud (45), Bauernschubert Irene (43) und Müller Luise (30) am häufigsten dabei. Die eifrigsten „Schafkopfer“ waren Braun Hugo (82 Mal), Bauernschubert Philipp (61), Müller Horst (53), Dekant Hermann (39), Saal Armin (35).

Im Durchschnitt besuchten zwölf bis 15 Gäste die Treffs. Erinnert wurde auch an Bruckbauer Anna, Saal Erika, Saal Gerlinde, Rink Renate, Braun Gustav und Bretscher Arnold die teils über lange Zeit das Treffen vor allem mit ihren Erzählungen aus ihrer Lebensgeschichte bereicherten und inzwischen verstorben sind.

Zum 100. Treffen konnte Bauernschubert die Bürgermeisterin Judith Dekant und die Vorsitzende der DG Thundorf Sigrid Hotaling begrüßen. Beide waren voll des Lobes über diese „Schnapsidee“ des Altbürgermeisters, die längst zu einer Erfolgsgeschichte geworden sei.

Damit sei Leben in das leerstehende Forsthaus eingekehrt, und die regelmäßigen Treffen bieten den Gästen im Alter von 60 bis über 90 Jahren für einige Stunden Abwechslung vom Alltag. „Das Strickcafé“, so Bürgermeisterin Dekant, „ist ein wertvoller Beitrag für die Dorfgemeinschaft geworden, und ich danke Wiltrud und Anton Bauernschubert für diesen uneigennützigen Einsatz seit 2015“.            Anton Bauernschubert,

                    Kolpingsfamilie , CSU       Ortsverband, Dorfgemeinschaft