Theater Schloss Massbach Die Schülerinnen und Schüler der Patenklasse aus dem Schönborn-Gymnasium Münnerstadt erfahren live den dramaturgischen Prozess beim Stück „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“.
Ein aufgeschlossenes Theater vor Ort, eine nahe, in der Anmutung intime Bühne als Austragungsort (das TiP, Theater im Pferdestall), ein zeitgenössisches Stück auf der Basis eines Jugendromans – „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ – und, nicht zuletzt, zwei Schauspieler in brillanter Performanz, gepaart mit professioneller theaterpädagogischer Begleitung. Das sind über mehrere Monate die Zutaten eines Theaterprojekts gewesen, das Schüler und Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe des Münnerstädter Schönborn-Gymnasiums mit Akteuren der Fränkischen Landesbühne Schloss Maßbach zusammenbrachte.
Schule hat sich beworben
Für eine sogenannte Patenklasse hatte man sich seitens der Schule beworben und war dann über diesen Weg in eine intensive Begleitung des dramaturgischen Prozesses beim Stück involviert, ist einer Pressemitteilung der Schule zu entnehmen.
Mit dem Wachsen des Stücks wuchs auch die Faszination für die Kunstform Theater bei den Unterstufenschülern der 6. Jahrgangsstufe, die von Alexander Gensler begleitet wurden. Stetige Rückkopplung mit den Akteuren Anna Schindlbeck und Bennet Neumann, in Nachgesprächen etwa, schloss den interessierten Schülern die Bühnenarbeit ganz neu auf.
Genauso hilfreich war die Begleitung durch die Theaterpädagogin Lisa Wagner, die im Theater, aber auch in der Schule erfolgte.
Immer wieder ging es auch um die Lebensweltbezüge und um erkennbare Betroffenheiten der jungen Zuseher in der von Thomas Klischke für die Bühne adaptierten Version von Dita Zipfels Bestseller, die das herausfordernde Leben einer 13-Jährigen im Kontext einer herausfordernden Beziehungswelt thematisiert.
Eindrücke zu den immensen Wandlungs-, Präsenz- und Präzisionsleistungen, die einer reduzierten Besetzung auf kleiner Bühne abverlangt werden, umkreisten immer wieder die Wortmeldungen der jungen Zuseher und Zuseherinnen und blieben nachhaltig haften. red