Hinzu kam ein neues Werkzeug: künstliche Intelligenz. Mit sogenannten Prompts, also Texteingaben, ließen die Künstlerinnen Bildideen entstehen und eröffneten sich neue Perspektiven für ihre Entwürfe. Welche Impulse sie aufgriffen und wie sie diese mit Stoff und Faden umsetzten, entschieden sie selbst.
So entstanden aus denselben Vorgaben ganz unterschiedliche und damit eigenständige Werke. Jeder Quilt trägt die Handschrift seiner Schöpferin und macht den Leitgedanken der Ausstellung sichtbar: „KI liefert Impulse. Der Mensch entscheidet.“ Gezeigt werden auch die Prompts, mit denen die Künstlerinnen die KI angestoßen haben. So können Besucherinnen und Besucher den Weg von der Texteingabe zur Bildidee nachvollziehen.
„Es ist wirklich faszinierend, wie die Künstlerinnen aus digitalen Bildideen mit Stoff und Faden ganz eigene Werke schaffen. Die KI gibt den Anstoß – doch erst die Kreativität und das handwerkliche Können der Frauen machen daraus Kunst“, sagt Landrat Mario Götz. Neben Klara flickenreich stellen Franziska Fronapfel, Martina Mentzendorff, Ursula Merscher, Silvia Merz-Horn, Grit Möller, Edith Neugebauer, Ulrike Neumann, Renate Spahmann, Claudia Strom, Marion Weißheit und Barbara Wicker ihre Arbeiten aus.
Wer mehr über den Weg von der ersten digitalen Idee zum fertigen Quilt erfahren möchte, kann am 15. Oktober oder am 17. November jeweils um 14.30 Uhr an einer Führung teilnehmen. Dabei erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in den Entstehungsprozess und können Fragen stellen, so die Mitteilung. red