Neues Wechseljahre-Telefon

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Erschöpfung, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gelenkbeschwerden oder Hitzewallungen: Die Wechseljahre zeigen sich vielfältig. Dennoch können viele Frauen die verschiedenen Beschwerden nicht sofort zuordnen. Sie suchen lange nach Erklärungen oder erhalten widersprüchliche Informationen.

Für alle offen

Die Krankenkasse Barmer reagiert mit einem neuen Wechseljahre-Telefon erweitert ihre Angebote zur Frauengesundheit, heißt es in einer Pressemitteilung. Unter Tel. 089/480 595 84 beraten erfahrene Expertinnen täglich von 6 bis 24 Uhr kostenfrei zu Beschwerden, Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten rund um die Wechseljahre . Die Beratung ist kostenfrei und steht allen Interessierten sowie Barmer-Versicherten offen.

Die Wechseljahre verlaufen individuell. Manche Frauen bemerken kaum Veränderungen, andere leiden unter Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gewichtszunahme, Gelenk- und Muskelschmerzen oder Stimmungsschwankungen. Oft werden die Symptome zunächst anderen Ursachen wie Stress, Überlastung, Burnout oder psychischen Erkrankungen zugeschrieben, schreibt die Barmer . Die Expertinnen am Wechseljahre-Telefon helfen, Beschwerden einzuordnen und informieren über mögliche Behandlungswege.

Gut informiert zum Arzt

Themen sind nicht medikamentöse Unterstützungsangebote, Bewegung, Ernährung, Sexualität, aber auch Hormontherapien, sowie die Wechseljahre im Berufsleben. „Frauengesundheit hat in der medizinischen Versorgung lange nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdient. Viele Frauen haben einen hohen Informations- und Beratungsbedarf. Deshalb bauen wir unsere Angebote in diesem Bereich konsequent aus. Gut informierte Frauen können gemeinsam mit ihren Ärztinnen und Ärzten bessere Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen“, sagt Alfred Kindshofer, Landesgeschäftsführer der Barmer in Bayern.

Leitfaden

Ergänzend zum Wechseljahre-Telefon gibt der Leitfaden „Menopause@Work“ Unternehmen und Beschäftigten Impulse, wie Frauen in den Wechseljahren auch am Arbeitsplatz besser unterstützt werden können.  red