Eine Auszeit nehmen, neue Kraft tanken und dabei das Besondere erleben – dafür müssen vier langjährige Mitglieder aus der Marketing-Kooperation Bäderland Bayerische Rhön ab Mai nicht mehr werben, sondern sie können es selbst genießen, heißt es in einer Pressemeldung.
Nach über zwei Jahrzehnten im Dienste von Erholung und Gesundheit verabschieden sich die Gründungsmitglieder Andrea Schallenkammer, langjährige Kurdirektorin im Staatsbad Bad Brückenau, Thomas Bold, Landrat Bad Kissingen, und Thomas Habermann, Landrat Rhön-Grabfeld, von ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem deutschlandweit wohl einzigartigen Gremium. Auch Thomas Helbling, 1. Bürgermeister Bad Königshofen, seit 2008 Mitglied der Kooperation, scheidet nach vielen Jahren aus dem Gremium aus.
Mit einem tief empfundenen Dank verabschiedete Michael Werner, 1. Bürgermeister Bad Neustadt und Vorsitzender des Beirats Heilbäder der Bäderland Bayerische Rhön GmbH & Co. KG, die hochengagierten Mitglieder aus der seit über 20 Jahren bestehenden sehr erfolgreichen Marketing-Kooperation, bei ihrem letzten Treffen in der Stadthalle Bad Neustadt. Auch Matthias Wagner, Geschäftsführer der Bäderland Bayerische Rhön GmbH & Co.KG, dankte den scheidenden Mitgliedern für ihre wertvolle Zeit und Arbeit und wünschte alles Gute für den Ruhestand.
Fünf Kurorte – ein Ziel
Als man 2002 an den Start ging, war das Ziel bis heute, gemeinsam die fünf Kurorte und Staats-bäder im Dreiländereck Bayern, Hessen, Thüringen touristisch weiterzuentwickeln. Beim Blick über den Tellerrand werden bis heute bei den regelmäßigen Treffen Erfahrungen ausgetauscht, zusammen Herausforderungen bewältigt, gemeinsam neue touristische Vermarktungswege entdeckt und so das Bäderland Bayerische Rhön im Herzen Deutschlands als attraktives Ziel für Einheimische, Urlaubs- und Kurgäste weiterentwickelt.
Die scheidenden Mitglieder haben die freundschaftlich miteinander arbeitende Runde kreativ, konstruktiv und manchmal auch kritisch begleitet. In ihrem Rückblick hoben die beiden Landräte die positive Entwicklung des Gesundheitstourismus hervor. Trotz und vielleicht gerade wegen Krisen wie der Seehofer-Reform und Corona haben sich die fünf Kurorte an die Herausforderungen ange-passt und fit für die Zukunft gemacht.
Trendsetter sein und bleiben
„Auch künftig gilt es, sich mutig und innovativ dem Wettbewerb zu stellen. Traut euch, Trendsetter zu sein und zu werden. Verbreitet Fröhlichkeit und gute Laune, das bringt zufriedene Gäste“, appellierte Thomas Habermann.
Guten Mutes beim Blick auf die konstant gute Entwicklung zeigte sich auch Thomas Bold: „Wir sind weltweit ein Stück weit sicherer Hafen für die Erholung.“ Das sei in der heutigen Zeit von unschätzbarem Wert.