Unter dem Titel „Europa im Großen. Europa im Kleinen“ findet in der Bildungsstätte „Der Heiligenhof“ vom 8. bis 13. März ein Wochenseminar statt.
Durch die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, die zum Verlust der Heimat und des Eigentums geführt haben, sind heutige Kriegs-, Flucht- und Vertreibungsgeschehen Ereignisse, die betroffen machen und ungute Erinnerungen wecken, heißt es in einer Pressemitteilung der Bildungsstätte.
In der Veranstaltung soll auf Aspekte deutscher Geschichte und Beziehungsgeschichte im östlichen Europa eingegangen werden, insbesondere auch auf die Geschichte der Ukraine. Aufgrund des bald vier Jahre andauernden russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat sich gezeigt, dass die EU nicht geschlossen auf diese Handlungen reagiert und ein Bild von Zerstrittenheit und Unfähigkeit, insbesondere in der Verteidigungsbereitschaft, abgibt. Die Lage Europas wird auch durch den teilweisen Rückzug US-amerikanischer Truppen aus Europa und die Unsicherheit wegen amerikanischer Schutzzusagen und gleichzeitigen Bedrohungen durch Russland schwieriger.
In der Veranstaltung soll einerseits auf diese veränderte weltpolitische Lage in Europa hingewiesen werden, anderseits sollen auch Regionen und Persönlichkeiten des östlichen Europas, die zu deutschen Reichs- und Siedlungsgebieten gehört haben, wiederentdeckt werden.
Als Referenten sind unter anderem dabei Udo Metzinger, Leipzig; Roman Smolorz, Regensburg; Ulrich Feldmann, Bad Kissingen; Herbert Danzer, Bad Kissingen und Manfred Mack, Reinheim.
Anmeldungen sind zu richten an: Der Heiligenhof, Alte Euerdorfer Straße 1, 97688 Bad Kissingen, Fax: 0971/714 747, per Mail an: hoertler@heiligenhof.de, Kennwort: „Europa“ oder über die Webseite heiligenhof.de/unsere-seminare/seminarprogramm/europa-im-grossen-europa-im-kleinen red