In Bad Kissingen und Mellrichstadt zeigen sich punktuelle Abweichungen, insbesondere innerhalb einzelner Wildklassen.
Die Reviergruppe Bad Neustadt – unterteilt in Privat- und Staatsjagd – weist differenzierte Ergebnisse auf, die in der Gesamtbetrachtung jedoch nahe am Soll liegen.
Gemünden stellt eine der größeren Reviergruppen dar und trägt entsprechend wesentlich zum Gesamtergebnis bei.
Diese Unterschiede beweisen, dass eine regional angepasste Bejagungsstrategie nötig ist. Einheitliche Vorgaben müssen stets unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten interpretiert und umgesetzt werden.
Für das kommende Jagdjahr 2026/2027 wurde ein neuer Abschussplan mit insgesamt 678 Stück Rotwild beschlossen. Das bedeutet eine Anpassung der Zielvorgaben. Ziel bleibt es, eine ausgewogene Balance zwischen Wildbestand und Lebensraum zu gewährleisten. Im Fokus stehen die nachhaltige Regulierung der Bestände, die Vermeidung von Wildschäden in Wald und Feld , der Erhalt einer gesunden Altersstruktur und die konsequente Bejagung des Kahlwildes. Die Umsetzung dieser Ziele erfordert weiterhin eine enge Abstimmung zwischen allen Beteiligten.
Die Arbeit innerhalb der Rotwildhegegemeinschaft basiert überwiegend auf ehrenamtlichem Engagement. Dennoch entstehen regelmäßig Kosten, beispielsweise für die Organisation von Versammlungen, für Informationsmaterial und Kommunikation, für Vorträge und fachliche Beratung sowie für die Instandhaltung von Ausrüstung.
Zur Deckung dieser Aufwendungen wurde ein neuer jährlicher Mitgliedsbeitrag von 20 Euro festgelegt.
In der Versammlung wurde deutlich, dass die Rotwildhegegemeinschaft Bayerische Rhön weiterhin vor anspruchsvollen Aufgaben steht. Die Balance zwischen Wildbestand, Waldentwicklung und landwirtschaftlichen Interessen erfordert eine konsequente und zugleich flexible Herangehensweise. red