Der Letzte von den Ersten geht in Ruhestand

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Verabschiedung eines hochverdienten Berufsfeuerwehrmanns: (von links) der stellvertretende Kommandeur Torsten Ziese, Klaus Krapf, Frank Kuchler (Leiter Bundeswehrfeuerwehr) und Nadja Quinkert (stellvertretende Leiterin).
Verabschiedung eines hochverdienten Berufsfeuerwehrmanns: (von links) der stellvertretende Kommandeur Torsten Ziese, Klaus Krapf, Frank Kuchler (Leiter Bundeswehrfeuerwehr) und Nadja Quinkert (stellvertretende Leiterin).
Jörg Diener

Klaus Krapf aus Waldberg verlässt die Bundeswehrfeuerwehr Wildflecken in der Rhön-Kaserne. Er ist einer der letzten „Mohikaner“, wie ihn seine Kolleginnen und Kollegen der Truppenübungsplatzfeuerwehr nennen.

Denn Krapf war bereits im Dienst der US-Streitkräfte bei den befreundeten Besatzern, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundeswehr.

Nach insgesamt 31 Jahren treuem Dienst tritt Klaus Krapf nun als Berufsfeuerwehrmann in den wohlverdienten Ruhestand ein.

Als er 1995 zur Bundeswehrfeuerwehr wechselte, war er schon ein „alter Hase“ im Geschäft und konnte seine umfangreichen Fähigkeiten und Kenntnisse fortan in den Dienst der Bundeswehr stellen.

Klaus Krapf war und bleibt die „Mutter der Kompanie“. Stets erbrachte er Leistungen weit über den Standard hinaus, saß bis tief in die Nacht hinein, bearbeitete Dienstpläne, Urlaubsplanungen, Abrechnungen sowie Meldungen jeglicher Art und vieles mehr.

Er war ein Arbeiter vom alten Schlag: Ohne Murren, ohne viel Aufhebens, einfach machen – mit einem hohem Leistungspensum. Das war sein Credo. Mit dieser Haltung hat Klaus Krapf die Bundeswehrfeuerwehr Wildflecken entscheidend mitgeprägt und maßgeblich dazu beigetragen, sie auf das heutige fachliche und materielle Top-Niveau zu bringen.

Nach einer Lehre zum Forstwirt und einigen Jahren im zivilen Berufsleben wurde Klaus Krapf ziviler Mitarbeiter bei den US-Streitkräften.

Dort arbeitete er auf den Schießbahnen des Truppenübungsplatzes. Als die Amerikaner 1994 die Rhön verließen, wechselte er zur Bundeswehrfeuerwehr. red