Diplom-Sportlehrer J. Eichler wies auf die Bedeutung von Bewegung und Ausdauertraining für die Vermeidung von Zivilisationskrankheiten hin. 150-300 Minuten die Woche reichen aus, um das Risiko für eine Erkrankung deutlich zu senken. Wichtig dabei sind Regelmäßigkeit und ein langsames Steigern der Intensität. Das Training sollte Spaß machen und zum Durchhalten motivieren.
Umweltstressfaktoren (wie Luftverschmutzung, Hitze, Kälte und Lärm) können dabei vermieden werden indem Trainingszeit und –ort entsprechend angepasst werden.
Naturnahe Orte suchen, die frühen Morgen- oder Abendstunden wählen und bei starker Kälte auch mal ein Indoor-Training durchführen.
Diplom-Sportlehrer Paul Riegler betonte die Wichtigkeit von Krafttraining bei kardiovaskulären Erkrankungen.
Es kommt zu einer Ökonomisierung der Herzarbeit. Das Herz wird entlastet, die Herzarbeit erleichtert, die kardiale Überbelastungsgefahr vermindert und die Leistungsfähigkeit erhöht.
Neueste Forschungsergebnisse belegen, dass Krafttraining das Herz schützt, belastbarer macht und die Herzmuskelkraft verbessert.
Eindrucksvoll schilderte Paul Riegler, dass selbst mit einfachen Mitteln und geringem Zeitaufwand ein effektives Krafttraining möglich ist.
Paul Riegler, Deegenbergklinik