Ein Firmenangehöriger stellte am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr fest, dass sich mehrere Kinder und junge Erwachsene widerrechtlich in einer Sandgrube im östlichen Bereich der Gemeinde Adelsdorf aufhielten.

Sie hatten die Baggerseen angesteuert, um sich bei der großen Hitze zu erfrischen. Rund um das Betriebsgelände sind Hinweisschilder mit eindeutigem Verbot aufgestellt, was die ungebetenen Besucher jedoch nicht abschreckte.

Wie die Polizei mitteilt, ist es in den letzten Wochen wiederholt zu Störungen wegen illegalen Party- und Badebetriebs an der Sandgrube gekommen. Deshalb sind bereits Kontrollen durch die Polizeiinspektion Höchstadt und der benachbarten Dienstelle aus Forchheim durchgeführt worden.

Auch am Samstag wurden die Personalien von mehreren Personen festgestellt und Platzverweise erteilt. Die Polizei weist darauf hin, dass das Betreten des Betriebsgeländes und das Baden in den Baggerseen nicht nur eine Straftat des Hausfriedensbruches darstellt, sondern auch lebensgefährlich ist.

Immer wieder komme es zu schrecklichen Badeunfällen in Baggerseen durch Missachtung von Hinweisschildern. Für solche Gewässer gebe es keine Aufsichten wie in einem Schwimmbad. Untiefen, Strömungen und erhebliche Temperaturunterschiede könnten selbst erfahrene Schwimmer schnell an ihre Grenzen bringen.

Deshalb rät die Polizei: Werden Sie nicht zum Straftäter und bringen Sie sich nicht in Gefahr, nur um eine Abkühlung der anderen Art zu suchen. Öffentliche Badeseen und Freibäder sind die besseren Alternativen. red/pol