Der Ehrenabend der Feuerwehr Kulmbach, der im Mönchshof Bräuhaus stattfand, hat Tradition. Landrat Klaus Peter Söllner (FW) konnte dabei gemeinsam mit Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) eine Vielzahl von Feuerwehrdienstleistenden mit dem Staatlichen Ehrenzeichen in Gold und in Silber für ihren Dienst und ihren unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl auszeichnen. Dabei stellte Oberbürgermeister Lehmann fest, dass die vergangenen Monate eine Herausforderung waren: "Die Pandemie hat unser aller Leben verändert, in allen gesellschaftlichen Bereichen mussten wir mit Einschränkungen und Neuerungen leben."

In Zeiten von Corona war nach den Worten des Oberbürgermeisters vor allem der Begriff ,systemrelevant' in aller Munde: "Ärzte, Krankenschwestern, Dienstleister der Versorgungsinfrastruktur, Polizistinnen und Polizisten, all diese Berufsgruppen wurden als systemrelevant eingestuft und waren wichtig, um ein geordnetes Zusammenleben während der Pandemie zu gewährleisten. Doch natürlich, und das kam in den zurückliegenden Monaten immer nur selten zu Gespräch, sind all dieses Berufsgruppen nicht nur während eines bundesweiten, ja weltweiten Ausnahmezustandes systemrelevant, sondern Tag für Tag, ob Sommer wie Winter und ob mit oder ohne Pandemie." Zu dieser Gruppe gehören auch die Aktiven der Feuerwehr, die im Ernstfall bereitstehen, Tag wie Nacht, ob während der Arbeit oder in der Freizeit. Es ist ein teils lebensgefährlicher Dienst und eine Arbeit unter extremen Belastungen. Hinzu kommt ein enormer Zeitaufwand, den die Männer und Frauen freiwillig der Feuerwehrarbeit widmen.

Erst am Sonntag nach der Bundestagswahl war die Kulmbacher Feuerwehr wieder in höchstem Maße gefordert. Das Unwetter, das gegen 22 Uhr aufgezogen war, hatte dafür gesorgt, dass zahlreiche Feuerwehrkräfte bis 3 Uhr morgens damit beschäftigt waren, umgestürzte Bäume von den Fahrbahnen zu entfernen, Wasser aus Kellern zu pumpen oder verstopfte Gullys wieder freizumachen. In Kulmbach kam es allein in dieser Nacht zu 16 Einsätzen.

Auf die Kulmbacher Wehr ist Verlass

Landrat Klaus Peter Söllner bescheinigte der Kulmbacher Wehr, dass sie mit einer hohen Professionalität ihren Feuerwehrdienst verrichtet. Das Staatliche Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten: Peter Hochgesang, Michael Friedrich, Jan Passing, Marco Heller, Janine Heller, Timo Igler, Stefan Peetz.

Und mit dem Staatlichen Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurden geehrt: Armin Gräf, Norbert Lutz, Thomas Dietzel.

Kreisbrandrat Stefan Härtlein machte deutlich, dass auf die Feuerwehr Kulmbach immer Verlass sei.

Stellvertretender Kommandant Michael Weich dankte der Stadt Kulmbach für diesen Ehrenabend. Rei