Weil der Beschuldigte, der Geschädigte und ein Zeuge dem Amtsgericht drei völlig unterschiedliche Varianten eines Tathergangs präsentierten, musste ein Verfahren gegen einen 20-jährigen Mann wegen gefährlicher Körperverletzung eingestellt werden.


Kopfstoß im Imbisslokal

Der Vorfall ereignete sich im Dezember des vergangenen Jahres in einem Coburger Imbisslokal. Der 20-jährige Mann lebt seit einem Jahr in einer Gemeinschaftunterkunft in Coburg und arbeitete im Dezember in dem Imbiss, wo er mit einem 38-jährigen Gast in Streit geriet. In der Folge verpasste der 20-Jährige dem 38-Jährigen einen Kopfstoß, worauf der 38-Jährige einen Gehirnerschüttung und eine Nasenbeinfraktur erlitt und eine Nacht im Klinikum verbrachte.


Wüste Beleidigungen

Der Beschuldigte, der ohne Anwalt erschien, gab an, er sei im