Graffiti und Schmierereien an öffentlichen Flächen sind ein unübersehbares Ärgernis. So auch beim westlichen Zugang zur neu geschaffenen Aurach-Promenade, denn dort waren die Garagentore der ehemaligen Tuchmacherfabrik Wirth verunstaltet worden.

Am Wochenende wurde aus dem Schandfleck ein Kunstwerk. Ursprünglich war die Aktion schon zur Eröffnung der Promenade geplant. Wegen Corona war aber auch das Jugendhaus "Rabatz" geschlossen und die Jugendlichen konnten erst jetzt aktiv werden. Bei hochsommerlichen Temperaturen entstand in knapp fünf Stunden ein Kunstwerk.

Menschenrechte als Thema

Die Graffitikünstlerin, Pädagogin und Linguistin Sonja Panzer gestaltete zusammen mit Jugendlichen unter dem Motto "Jetzt wird's bunt" ein großes und buntes Bild zum Thema Menschenrechte. Durch ein beeindruckendes Graffiti sind die verunstalteten Garagen zu einem echten Blickfang geworden.