Auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Haßberge gab es im Mai 2019 kaum Veränderungen. Die Arbeitslosigkeit hat sich von April auf Mai um 15 Personen auf 1224 Erwerbslose verringert. Die Zahlen nannte die Agentur für Arbeit in ihrem Monatsbericht für den zu Ende gehenden Mai.

Die aktuell 1224 Erwerbslosen waren, so ein weiterer Vergleich, 133 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt jetzt im Mai 2,4 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 2,2 Prozent.

Der Bestand an verfügbaren Arbeitsplätzen ist im Mai 2019 geringfügig gestiegen, und zwar um zwei auf 760 offene Stellen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gibt es aktuell 68 offene Stellen weniger.

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt der Region Main-Rhön und damit auch im Landkreis Haßberge setzte sich im Verlauf des ersten Halbjahres 2019 fort. "Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Die niedrige Arbeitslosigkeit, trotz der auslaufenden Frühjahrsbelebung, bestätigte die bereits seit längerer Zeit zu beobachtende positive Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt", stellt Thomas Stelzer, der Leiter der Schweinfurter Agentur für Arbeit, fest.

Die Behörde in Schweinfurt ist zuständig für die gesamte Region Main-Rhön. Das sind die vier Landkreise Schweinfurt, Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld sowie die Stadt Schweinfurt. Im Kreis Haßberge betreibt die Agentur für Arbeit eine Geschäftsstelle in der Kreisstadt Haßfurt.

Im Mai wurden in der gesamten Region Main-Rhön 601 arbeitslose Menschen mit Fluchthintergrund gezählt. Das waren 8,4 Prozent aller gemeldeten Arbeitslosen. Im April bewegten sich die Zahlen auf dem gleichen Niveau (604 arbeitslose Menschen mit Fluchthintergrund). Den weitaus größten Anteil bildeten dabei Menschen aus Syrien (366 Personen).

Der Bestand an offenen Stellen bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Agentur sieht, wie sie mitteilte, "noch gute Chancen für Jugendliche ohne Ausbildungsstelle". ks