Im Landkreis Lichtenfels wurden Ende Mai 1462 arbeitslose Personen gezählt. Das sind laut Angaben der Agentur für Arbeit 63 Menschen - oder auch 4,1 Prozent - weniger als im April dieses Jahres. Grundsätzlich sei die saisonal bedingte Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt nahezu abgeschlossen. Dies teilt die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg in ihrem aktuellen Arbeitsmarktbericht mit. Demnach nahm die Arbeitslosigkeit im April im Agenturbezirk noch um 1326 Personen ab. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich im Mai um 553 auf 11 118 verringert. Die Arbeitslosenquote vom Mai beträgt 3,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 3,6 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Lichtenfels um 179 und somit um 10,9 Prozent ab. Die Arbeitslosenquote sank dadurch auf 3,8 Prozent im Landkreis. Im Vorjahr lag sie noch bei 4,2 Prozent. Bei der Agentur für Arbeit gingen aus dem Landkreis Lichtenfels 181 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote ein. Dies sind 20 mehr als im Vorjahr. 605 Arbeitsplatzangebote sind aktuell im Bestand. Im Mai 2015 waren es 110 weniger gewesen.
Im Landkreis Kronach reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber April um 70 Personen. Ende Mai gab es hier 1238 Menschen ohne Job. Das ist der größte Rückgang unter allen Kreisen im Agenturbezirk, der neben Kronach Stadt und Landkreis Bamberg, Stadt und Landkreis Coburg sowie die Landkreise Forchheim, Kronach und Lichtenfels umfasst. Die Arbeitslosenquote im Kreis Kronach lag im Berichtsmonat bei 3,2 Prozent (Vorjahr 3,8 Prozent).
Im Stadtgebiet Coburg blieb die Zahl der Arbeitslosen nahezu unverändert bei 1179. Im Landkreis Coburg verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 71 (minus 4,1 Prozent) auf 1658.
"Der jetzige Rückgang der Arbeitslosigkeit ist auf eine gute Konjunktur und starke Aufnahmefähigkeit des Marktes zurückzuführen", so Brigitte Glos, Leiterin der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. Vom Rückgang hätten im letzten Monat alle Zielgruppen profitiert.
Ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr sei hingegen bei der Altersgruppe der 15- bis 20-jährigen (+34 Personen) und den Ausländern (+234 Personen) zu verzeichnen. Der konstant große Bedarf an Arbeitskräften der Wirtschaft sowie Freisetzungen, ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres, verknappen das Fachkräfteangebot auf dem Arbeitsmarkt, so Glos. red