Die AOK Bayern erweitert ihren Kinder- und Jugendarztvertrag. Künftig kann der Kinderarzt bei bestimmten schwierigen oder seltenen medizinischen Fragestellungen online einen Experten hinzuziehen. Das sogenannte Telekonsil bietet damit die Möglichkeit, bei unklaren Befunden kurzfristig eine zweite fachärztliche Meinung einzuholen. Davon profitieren zwölf Kinderarztpraxen aus der Region Coburg, Kronach und Lichtenfels. Derzeit sind in diesem Bereich fast 5700 AOK-Versicherte im Kinder- und Jugendarztvertrag eingeschrieben, bayernweit sind es gut 270 000.
"Mit dem Angebot setzt die AOK Bayern auch in der Kinder- und Jugendmedizin auf innovative telemedizinische Anwendungen", betont Richard Rauh, versichertenseitiger Beiratsvorsitzender der AOK-Direktion Coburg, in einer Pressemitteilung. Gerade in ländlichen Regionen könnten durch die Vernetzung von Kinderarzt und Spezialist lange Anfahrten und Wartezeiten vermieden werden.