Eklat in der Sitzung des Zweckverbands der Schorgasttalgemeinden: Vorsitzende Doris Leithner-Bisani verweist Bernhard Herrmann des Saales.
Alles andere als ruhig verlief die jüngste Sitzung des Zweckverbands zur Abwasserbeseitigung der Schorgasttalgemeinden. Zu einem Eklat kam es, nachdem Bürgermeister Hermann Anselstetter aus Wirsberg den Antrag gestellt hatte, eine Sondersitzung einzuberufen. Bernhard Herrmann monierte als Zuhörer die Tatsache, dass der Antrag in nichtöffentlicher Sitzung behandelt werden sollte, woraufhin ihn die Zweckverbandsvorsitzende Doris Leithner-Bisani (CSU) des Saales verwies.
Die Einberufung der Sondersitzung habe der Markt Wirsberg bereits am 17. Februar 2017 gefordert. Doch bis dato sei dieser Antrag im Zweckverband noch nicht behandelt worden, sagte Anselstetter.
Runden Tisch gefordert
Im November hatte der Zweckverband zwar über den Punkt beraten, doch damals fehlte Anselstetter. Jetzt stellte er den Antrag, darüber im öffentlichen Teil zu diskutieren. Konkret wollte der Wirsberger Bürgermeister ein Statement zu den bisherigen Ergebnissen der Gutachter, Planer, beteiligten Firmen und Vertretern der Stadtwerke bezüglich der Planungs-, Bau- und Verfahrensmängel. Außerdem forderte er eine intensive Beratung und die Entwicklung einer Strategie an einem runden Tisch.
Konkret seien Vorwürfe auf dem Tisch, dass im Pumpwerk manipuliert worden sei. Anselstetter wies darauf hin, dass bislang schon 211 000 Euro an Gerichts- und Gutachterkosten entstanden seien. Doch noch sei nicht klar, wie hoch die Kosten für die Mängelbeseitigung überhaupt sein werden. Außerdem forderte er, dass künftig ein sachkundiger Vertreter aus der Verwaltung Wirsberg zu den Beratungen herangezogen wird. Die Mitarbeiter im Rathaus und er selbst befassten sich seit Beginn des Jahrtausends mit dem Fall und würden deshalb die Details kennen, die viele junge Gemeinderäte und Vertreter im Zweckverband nicht mehr parat hätten.
"Unpassende Titulierung"
In der jetzigen Sitzung monierte Anselstetter, dass sein Antrag wieder mit einer "unpassenden Titulierung" auf der nichtöffentlichen Tagesordnung stehe.
Die Vorsitzende des Zweckverbands, Doris Leithner-Bisani, entgegnete, dass viele Anregungen schon behandelt worden seien. Der Antrag sei in nicht-öffentlicher Sitzung behandelt worden - wie vorgesehen. Das wiederum rief "Bürger" Bernhard Herrmann auf den Plan. Er warf den Mitgliedern des Zweckverbands ein seltsames Demokratieverständnis vor und wurde dann aufgefordert, den Saal zu verlassen.
Auch die Vorberatung über die gemeinsame Anfrage des Marktes Ludwigschorgast und der Stadt Kupferberg auf eine etwaige künftige Erhöhung der Leistung des Pumpwerks Ludwigschorgast verlief nicht ohne Diskussion. Aktuell wird dem Pumpwerk - gedrosselt über zwei Becken - Mischwasser zugeführt. Der Markt Ludwigschorgast und die Stadt Kupferberg müssten nach der Überrechnung ihres Abwassernetzes allerdings zusätzlich ein Sonderbauwerk errichten. Nun baten die beiden Kommunen zu prüfen, ob die Förderleistung von derzeit 26 Litern pro Sekunde auf 30 Liter erhöht werden könnte. Die technische Machbarkeit müsse vom Ingenieurbüro Miller eruiert werden. Außerdem sollten Details mit den Stadtwerken Kulmbach geklärt werden, so Leithner-Bisani.
Irgendwie ist es überall gleich.
Alles was die Öffentlichkeit betrifft wird geheimgehalten.
Der Bürger fragt sich langsam, ob das allen noch mit rechten Dingen zugeht.
Was haben diese Bürgermeister und Verwaltungsleiter der Gemeinden zu verbergen?
Dass deren Arbeit zu wünschen übrig lässt, liest man fast jeden Tag.
In America gibt es eine Area 51, dort sollen Auserirdische versteckt sein.
Haben wir das bei uns in den Gemeinden auch schon, oder arbeiten dort Ausserirdische.
Im Gegenteil, wenn man das alles liest, muss man von unterirdischer Arbeitsweise sprechen.
Was in Gottes Namen wird in den Gemeinden für eine Arbeit gemacht.
Nichts geht vorwärts,die Kosten verdoppeln oder verdreifachen sich und am Ende darf der Dorfdepp Bürger diesen Mist bezahlen, den Verwaltungsleiter und Bürgermeister verzapfen.
Herr Anselstetter sollte doch einfach mal eine Untätigkeitsanzeige gegen die Verantwortlichen in dieser Sache machen wie unlängst ein Neuenmarkter Bürger.
Solchen Leuten gehört das Handwerk gelegt und nicht mit Händeheben das noch unterstützen.
Seit zig Jahren wird das vor sich hergeschoben, was einmal aus wirtschaftlichen Gründen beschlossen wurde,
Da haben sich die Kosten wirtschaftlicherweise auch schon fast verdreifacht.
Was ist das eigentlich für ein eingewickeltes Bauwerk in Untersteinach?
Werden da am <ende Außerirdische transportiert?
Vielleicht sollten diese politischen Überflieger einmal ihre Sitzung in einer Gasstätte machen, damit die wissen was wirtschaftlich ist.
Was Frau Leithner-Bisani , übrigens nach Ende der Sitzung gemacht hat und den Herrn Herrmann des Saales verwiesen hat, kann auch mein Kampfdackel. Das Wort Demokratrie und Diktatur sollten mal alle Bürgermeister im Lexikon nachschlagen.
Solchen Despoten muss man bei den nächsten WAHLEN MAL DIE ROTE KARTE ZEIGEN und ihnen die Kosten für den Murks selbst bezahlen lassen.