Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben auch Auswirkungen auf das Feuerlöschwesen der Gemeinden. In Wimmelbach muss ein Notkommandant ernannt werden.

Nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz beträgt die Amtszeit eines gewählten Feuerwehrkommandanten sechs Jahre. Nach dem Rücktritt des bisherigen Wimmelbacher Kommandanten zum 30. November 2020 wird dieses Amt vom stellvertretenden Kommandanten Andreas Lindenberger ausgeübt. Aufgrund der aktuellen Lage kann eine Neuwahl nicht stattfinden.

So muss nun eine Notfallbesetzung erfolgen, da anderweitige Ermessensspielräume durch gesetzliche Regelungen nicht vorgesehen sind. Der bisherige Stellvertreter erfülle die Voraussetzungen, um die Feuerwehr Wimmelbach zu leiten, teilte Bürgermeister Bernd Ruppert (CSU) im Gemeinderat mit.

Das Gremium bestätigte die Bestellung von Andreas Lindenberger zum Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Wimmelbach. Ebenfalls einstimmig bestätigte das Gremium die Bestellung von Benedikt Saffer zum stellvertretenden Kommandanten der FFW Wimmelbach.

In seinen Informationen gab Bürgermeister Ruppert (CSU) eine Reihe von Maßnahmen bekannt, die bereits erledigt worden sind oder noch anstehen. Die Finanzverwaltung habe im abgelaufenen Jahr 2020 vieles erreichen können. So wurde die Jahresrechnung 2016 fertiggestellt, berichtete Ruppert. Die Jahresrechnung 2017 steht kurz vor der Fertigstellung, und für die Jahresrechnung 2018 wurden den Mitgliedern des Rechnungsprüfungsausschusses umfangreiche Informationen durch die Verwaltung zur Verfügung gestellt, damit diese zeitnah abgeschlossen werden kann. Für den Haushalt 2021 wurden von der CSU und den Grünen Haushaltsvorschläge eingebracht, während die UWG eine Stichpunktliste bei der Verwaltung einreichte, teilte Ruppert mit.

Die im letzten Jahr durchgeführte Straßenbefahrung ist abgeschlossen. Gleichzeitig wurde ein Maßnahmenkatalog für die einzelnen Straßen erstellt, mit dem eine Prioritätenliste erstellt werden kann. "Somit werden in den nächsten Jahren viele Baustellen in der Gemeinde auf uns zukommen", sagte der Bürgermeister.

Um die Arbeiten an der offenen Ganztagsschule nicht zu verzögern, wurden die Baumeisterarbeiten an das Bauunternehmen Walter in Höhe von 503 297 Euro vergeben. Die Bauarbeiten sollen Anfang März beginnen.

Der Gemeinderat hatte im Juli 2020 ein Grundstück im Flächennutzungsplan für die Nahwärme ausgewiesen. Nachdem viele andere Vorschläge verworfen worden waren, hat das Gremium in seiner Dezember-Sitzung den Beschluss gefasst, für die Umsetzung der Nahwärme eine Gesellschaft zu gründen, und damit den Bürgermeister beauftragt. Als Standort für die Heizzentrale und Solarthermie stehen verschiedene Grundstücke zur Verfügung, wobei nur eine benötigte Fläche hergenommen wird. Damit dieses Projekt endlich vorwärts geht, sollen nachträglich eingehende Hinweise noch geprüft werden. Die Öffentlichkeitsbeteiligung werde online erfolgen, da es die momentanen Umstände nicht anders zulassen würden, erklärte Bernd Ruppert.