Die vier in-terkommunalen Allianzen im Landkreis (das sind die "Lebensregion plus", "Allianz Main & Haßberge", "Baunach-Allianz" sowie die "Gemeinde-Allianz Hofheimer Land") haben sich erneut beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken um ein Regionalbudget für Kleinprojekte beworben. Damit stehen auch im Jahr 2021 - vorbehaltlich der Bewilligung durch die Behörde in Würzburg - wieder jeweils 100 000 Euro zur Förderung von Kleinprojekten zur Verfügung, wie die Allianzen dieser Tage mitteilten.

Unterstützung

Mit dem Regionalbudget, das erstmals im Jahr 2020 vergeben wurde, soll eine engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt werden. Gefördert werden zum Beispiel Maßnahmen, die das bürgerschaftliche Engagement vor Ort unterstützen, die Lebensverhältnisse der Bevölkerung verbessern oder die Grundversorgung der Bevölkerung sichern.

Das Regionalbudget richtet sich sowohl an Kommunen als auch an Vereine, Interessengruppen und Privatpersonen. Gefördert werden Kleinprojekte ab 500 Euro Zuwendungsbedarf, mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde und deren förderfähige Gesamtausgaben 20 000 Euro netto nicht übersteigen.

Projektträger können ab sofort Anträge für Kleinprojekte einreichen. Informationen und die erforderlichen Unterlagen dazu finden sie auf den Internetseiten der vier Allianzen.

Fristen

In der Allianz "Main & Haßberge", der "Lebensregion plus" sowie der "Baunach-Allianz" können Förderanträge ab sofort bis 15. Februar 2021 eingereicht werden. Projektträger im "Hofheimer Land" müssen sich etwas mehr sputen, denn hier müssen die Förderanträge bis spätestens 11. Januar vorliegen. Im Anschluss werden Entscheidungsgremien die Projekte bewerten. Die Gremien setzen sich aus engagierten Bürgern sowie Gemeinde- und Vereinsvertretern aus allen Mitgliedskommunen der einzelnen Allianz zusammen.

Ausgewählte Projekte erhalten eine Förderung von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Der Zuschuss ist auf 10 000 Euro gedeckelt.

Die vier Allianzen im Landkreis verfolgen Projekte durch eine gemeinde- oder stadtübergreifende Zusammenarbeit. Im Entstehen sind, so ein Beispiel, die sogenannten Mitfahrbänke. Zusammenarbeit gibt es vielfach auch schon auf dem Gebiet der Standesämter. red