Auch im November ist die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Bamberg-Coburg, zu dem auch Lichtenfels gehört, weiter zurückgegangen. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 196 Personen (1,9 Prozent) auf 10 348.
Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,0 Prozent. Der Agenturbezirk Bamberg-Coburg erreicht damit erstmals überhaupt die Marke zur Vollbeschäftigung. Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin auf dem niedrigsten Stand seit 1980.
Die Zahl der Beschäftigungslosen ist in den vergangenen zwölf Monaten um 539 Personen (5,0 Prozent) gesunken.
Das Risiko entlassen zu werden, ist geringer als im Vorjahr. In den vergangenen vier Wochen meldeten sich 1412 Männer und Frauen aus Erwerbstätigkeit arbeitslos. Auch die Chance, einen Job zu finden, ist gestiegen. 1142 Personen konnten eine Beschäftigung aufnehmen.
In diesem Monat profitierten vor allem junge Menschen von den guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Jugendarbeitslosigkeit (bis 25 Jahre) sank im November um 10,6 Prozent oder 117 Personen auf 991.
"Die Wirtschaft der Region läuft weiterhin auf Hochtouren", sagt Brigitte Glos, Leiterin der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. Es gebe aber erste Anzeichen für den bevorstehenden Winter am Arbeitsmarkt. "Wir bekommen zunehmend Meldungen von Wiedereinstellern. Jedoch besteht oftmals infolge der noch relativ milden Witterung die Option auf Verlängerung der Beschäftigung."


Landkreis Lichtenfels

Im Kreis Lichtenfels setzte sich der Herbstaufschwung bis Anfang November fort. Die Arbeitslosigkeit stagnierte bei 1269 Personen. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl um 222 Menschen oder 14,9 Prozent ab. Im November verloren 8,5 Prozent weniger Menschen ihre Stelle als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 3,3 Prozent (Vorjahr 3,9 Prozent).
Beim Arbeitgeberservice gingen aus dem Kreis Lichtenfels 257 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote ein. Die Vermittlungsprofis betreuen aktuell 833 Arbeitsplatzangebote.
Übrigens: Im Agenturbezirk sind aktuell 720 Fachkräfte (auch mit Studium) arbeitslos gemeldet, die schwerbehindert sind. "Eine Chance für jeden Betrieb, der Experten und Profis sucht", sagt Brigitte Glos. red