18 Feuerwehrdienstleistende aus dem Landkreis Lichtenfels schlossen den Ausbildungslehrgang "Absturzsicherung" in Redwitz mit Erfolg ab. Wer an diesem Lehrgang teilnehmen möchte, muss bei einem Eignungstest (unter anderem Besteigen der Drehleiter bis 30 Meter Höhe) seine Schwindelfreiheit und körperliche Fitness beweisen. Dann geht es an die eigentliche Ausbildung.

Die Abschlussübungen des Lehrgangs fanden auf dem Werksgelände der Firma Johnson Matthey in Redwitz statt. Hier wurde das Sichern an Außenleitern, Industrieanlagen und Gerüsten trainiert. Absturzsicherung bedeutet, Personen gegen Absturz zu sichern, bis geeignetes Rettungsgerät zur Verfügung steht. Im Ernstfall würde dies den Einsatz der Bergwacht oder einer Höhenrettungsgruppe bedeuten, die über spezielleres Rettungsgerät verfügen. Aber auch Feuerwehrangehörige selbst müssen bei Arbeiten in entsprechenden Höhen gegen Absturz gesichert werden.

Mit dem Abschluss des Lehrgangs in Redwitz stehen nun weitere Frauen und Männer in den Feuerwehren das Landkreises Lichtenfels bereit, die sich in dieses Thema intensiv eingearbeitet haben und sich auch künftig regelmäßig im Thema fortbilden wollen. Denn das erlernte Wissen könne nur durch regelmäßige Übungen und den regelmäßigen Umgang mit dieser speziellen Ausrüstung erhalten und vertieft werden, erklärte Kreisbrandmeister Alexander Klose. Neben Klose gehörten dem Ausbilderteam Gabriel Dauer, Thomas Fischer-Feick, Dominik Hagel, Alex Krebs, Michael Martin, Alexander Ruhs, Alexander Schmitt und Christian Ziegler an.

Am Lehrgang nahmen Tobias Grünbeck, Tobias Hau (FFW Bad Staffelstein), Martin Berthold, Simon Kestel, Christian Ruß (FFW Burgkunstadt), Anton Schatz, Hannes Wunner (FFW Ebensfeld), Jonas Fischer, Benedikt Stöcker (FFW Hochstadt), Andreas Lindner, Sandro Reil (FFW Küps, Landkreis Kronach), Judith Lindner (FFW Lichtenfels), Anna-Lena Herbst, Thomas Ruckdäschel, Mario Schaller (FFW Michelau), David Herrrmann, Mark Walder (FFW Redwitz) und Christian Kasper (FFW Weismain) erfolgreich teil. red