Nachdem Werner und Biemann kurz hintereinander scheiterten, hatte Schammelsdorf eine gute Gelegenheit nach einem Eckball. Köhn (72.) fand seinen Meister in Torwart Gabrich, diesen verlud aber dann Ehrlich aus spitzem Winkel (85.) nach einem Anspiel von Puff über die linke Seite zur 2:1-Führung. Die Elf aus dem Bamberger Umland wollte natürlich die Niederlage auch mit einem Doppelwechsel noch abwenden.
Es wurde etwas hektischer, Schiedsrichter Mildenberger behielt aber den Überblick, und es blieb alles im Rahmen. Biemann hatte noch eine gute Gelegenheit nach Anspiel von Beichel. Die Blauen brachten den Sieg clever über die Zeit. mc TSV Sonnefeld - SpVgg Ebing 1:3 (0:0)
In einer schwachen Bezirksligapartie mussten beide Mannschaften mit einem 0:0 zur Halbzeit zufrieden sein. Sonnefeld hatte über weite Strecken der ersten Hälfte zwar leichte Feldvorteile, verstand es aber wieder nicht, seine wenigen Möglichkeiten in Tore umzusetzen. Die Stürmer waren dreimal zu harmlos (13., 18., 19.). Ebing machte es vorerst auch nicht besser.
Die zweite Halbzeit begann für Sonnefeld vielversprechend. In der 50. Minute bediente Wandrai den mitgelaufenen Heider, dieser spielte den Ball gekonnt auf den Fuß von Benjamin Müller und der schob das Leder gekonnt zum 1:0 ins Ebinger Tor. Noch im Freudentaumel fiel der Ausgleich: Eine viel zu lasche Abwehraktion der Sonnefelder machte sich Chr. Fuchs zunutze und erzielte das 1:1 (52.). Nun wurde Ebing stärker und der TSV hatte Probleme. Schlechte Ballannahmen und ungenaues Abspiel brachte Sonnefeld immer wieder in Bedrängnis. In der 72. Minute erzielte Bastian Schneider die Gästeführung. Nun war Sonnefeld komplett von der Rolle. In der 83. Minute konnte ein Durcheinander im Strafraum des TSV Sonnefeld nicht geklärt werden, und das verschaffte Ebing die Möglichkeit zum 1:3. Damit war der Deckel drauf. rei SV Ketschendorf -
TSV Burgebrach 0:1 (0:1)
Schon in der ersten Spielminute kreierte der SV Ketschendorf seine erste Torchance. Ein weiterer Fernschuss von Tolga Jungkunz und ein Freistoß von Patrick Schuberth fanden auch nicht ihr Ziel. Das Tor der Burgebracher fiel in der 24. Minute aus heiterem Himmel. Stanislaw Nikiforow erzielte das 0:1, das die Gäste beflügelte. Die Burgebracher drängten nun den SVK in die eigene Hälfte. Nach einem Foul von Timon Meyer im Strafraum gab der Schiri folgerichtig Strafstoß - aber Daniel Shabestari konnte diesen zur Ecke abwehren.
In der 33. Minute musste Meyer mit Gelb-Rot das Spielfeld verlassen. Pech für die Gastgeber war, dass ein unsportliches Tackling an Simon Reuss vom Schiedsrichter nicht geahndet wurde. Kurze Zeit später bekam dann Reuss selbst den Gelben Karton gezeigt.
Im zweiten Durchgang wurde das Spiel noch kampfintensiver, ein wahres Kartenfestival nahm seinen Lauf. Der SVK verschuf sich wieder etwas Oberwasser, aber die Chancen wurden nicht genutzt und die Partie verflachte zusehends. Gerade als die Ketschendorfer das Geschehen wieder etwas besser in den Griff bekamen, musste Marcel Rudolph aufgrund einer Unbeherrschtheit mit Gelb-Rot ebenfalls vorzeitig in die Kabine. Trotz zweifacher Unterzahl versuchte das Team von Spielertrainer Patrick Schuberth weiter, anzugreifen. Die sich dadurch bietenden Kontermöglichkeiten konnten die Gäste nicht nutzen.
Der große Kampfgeist der Buchberg-Elf wurde letztlich nicht belohnt. Spätestens nach dieser bitteren Niederlage hat der Überlebenskampf für den Aufsteiger begonnen, der nach der Winterpause aber wieder voll angreifen will. me