Wie auch in den Vorjahren war im Jahr 2020 überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallursache für schwere und tödliche Verkehrsunfälle. Deshalb möchte die oberfränkische Polizei au...
Wie auch in den Vorjahren war im Jahr 2020 überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallursache für schwere und tödliche Verkehrsunfälle. Deshalb möchte die oberfränkische Polizei auch beim diesjährigen 24-Stunden-Blitzmarathon erneut zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen. Die Geschwindigkeitskontrollen finden vom 21. bis 22. April statt, teilt das Polizeipräsidium Oberfranken mit. Ziel sei es, die Verkehrsunfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, insbesondere auf Landstraßen, zu reduzieren. Die Geschwindigkeitsunfälle in Oberfranken hätten sich von 2019 auf 2020 zwar um 23 Prozent reduziert, dieser Eindruck relativiere sich allerdings, wenn man ihn unter Corona-Aspekten betrachte. Während der Pandemie sei der Verkehr auf den Straßen deutlich zurückgegangen.
2020 ausgefallen
Coronabedingt musste die Aktion im vergangenen Jahr ausgesetzt werden. Dieses Jahr wird der 24-Stunden-Blitzmarathon unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften zum achten Mal durchgeführt. Erstmals ist auch der Enforcement Trailer im Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Anhänger mit Messtechnik, der im Bereich von Unfallschwerpunkten auch für mehrere Tage am Stück aufgestellt werden kann.
Der Polizei gehe es nicht darum, möglichst viele Autofahrer zur Kasse zu bitten, denn alle rund 2100 möglichen bayerischen Messstellen würden für jedermann einsehbar auf der Internetseite www.innenministerium.bayern.de veröffentlicht. red