• Vormonat: Minus 282 Personen oder 2,6 Prozent auf 10.592
  • Vorjahresmonat: Minus 2.072 Personen oder 16,4 Prozent
  • Aktuelle Arbeitslosenquote: 3,1 Prozent - Vorjahr: 3,7 Prozent
  • Stellenzugang 2021: Plus 30,8 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum
  • Corona 2021 Kurzarbeit - Geprüfte Anzeigen: 1.504, Personen: 16.432

Nachdem die Arbeitslosenzahl im Oktober stärker gesunken ist (- 7,1%) als in allen Vormonaten innerhalb 2021, gehen die Werte auch im November nochmals zurück, wenn auch deutlich verhaltener, teilt die Agentur für Arbeit Fürth mit. So sind derzeit im Agenturbezirk Fürth mit den Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch – Bad Windsheim 10.592 Menschen arbeitslos gemeldet.

Das sind 282 Personen oder 2,6 Prozent weniger als im Vormonat und 2.072 oder 16,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Artbeitslosenquote bleibt mit aktuell 3,1 Prozent seit Oktober unverändert, liegt jedoch 0,6 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat.

Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Fürth, sagt: „Zumindest bis jetzt hat sich unser Arbeitsmarkt über das Jahr hinweg kontinuierlich erholt. So hat sich die Arbeitslosenzahl bis auf ein Plus von nur noch knapp zehn Prozent gegenüber November 2019 reduziert. Gleichzeitig hat der Stellenmarkt das Vorkrisenniveau von vor zwei Jahren erreicht.

So können wir rückblickend von einer positiven Arbeitsmarkt- entwicklung sprechen. Was in den kommenden Wochen auf uns zu kommt, ist derzeit wohl kaum abzuschätzen. Maßgebend wird sein, wie sich das weitere Geschehen um die Pandemie entwickelt. Entscheidende Faktoren sehe ich dabei in der Dauer aktueller Einschränkungen und in möglichen weiteren Verschärfungen bis hin zum lokalen Lockdown.

Des Weiteren können die bestehenden Lieferschwierigkeiten und Störungen innerhalb der Lieferketten nachteilige Konsequenzen auf das Arbeitsmarktgeschehen haben. Angesichts dieser Unsicherheiten empfehle ich Arbeitgebern im Bedarfsfall Kurzarbeitgeld zu nutzen. Das Instrument hat in der Pandemie viele Betriebe stabilisiert und damit tausende von Arbeitsplätzen gesichert.“

Im Vergleich zum November letzten Jahres ist in allen Gruppen, außer bei den Älteren, die Arbeitslosenzahl vergleichsweise deutlich gesunken. So sind in der Altersklasse ab 50 Jahren derzeit 4.300 Frauen und Männer arbeitslos gemel-det.

Das sind zehn Personen oder 0,2 Prozent weniger als im Vormonat und 254 oder 5,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Darunter befinden sich 3.117 Arbeitslose ab 55 Jahren. Das sind 31 Personen oder 1,0 Prozent mehr als im Vormonat und sieben oder 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Am anderen Ende der Altersklassen liegen die Arbeitslosenzahlen weit unter Vorjahresni-

veau. So sind aktuell 766 junge Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren ar-beitslos gemeldet. Das sind 75 Personen oder 8,9 Prozent weniger als ein Mo-nat zuvor und 398 oder 34,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Darunter befinden sich 154 Arbeitslose von 15 bis 20 Jahren. Das sind 13 Jugendliche oder 7,8 Prozent weniger als im Oktober und 74 oder 32,5 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen mit ausländischem Pass beträgt 3.246. Das sind 58 Frauen und Männer oder 1,8 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 505 oder 13,5 Prozent weniger als im Novem-ber letzten Jahres. Als langzeitarbeitslos gemeldet sind 4.090 Menschen. Das sind 40 Personen oder 1,0 Prozent weniger als im Vormonat, aber 493 oder 13,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Gruppe schwerbehinderter Menschen umfasst derzeit 1.503 Arbeitslose. Das sind 20 Personen oder 1,3 Prozent mehr als im Vormonat, aber neun oder 0,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Im November haben die Arbeitgeber im Agenturbezirk Fürth 1.256 offene Stellen gemeldet. Das sind 102 Angebote oder 8,8 Prozent mehr als im Vormonat und 443 oder 54,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 11.952 Vakanzen gemeldet. Das sind 2.812 Ausschreibungen oder 30,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst 5.805 offene Stellen. Das sind 309 Angebote oder 5,6 Prozent mehr als ein Monat zuvor und 2.122 oder 57,6 Prozent mehr als im November letzten Jahres. Die meisten Stellen werden in diesen Branchen angeboten: Zeitarbeit: 1.162, Handel: 935, Verarbeitendes Gewerbe: 763, Gesundheits- und Sozialwesen: 693.

Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen subsummiert: Zum einen die registrierten Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die zwar nach Sozialgesetzbuch nicht als arbeitslos gezählt werden, aber ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis sind. Dazu gehören beispielsweise Men-schen, die sich in einer beruflichen Weiterbildung befinden oder vorübergehend arbeitsunfähig sind. Mit darunter fallen auch Selbständige, die Gründerzuschuss erhalten.

Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der Beschäftigungssituation. Dazu die aktuellen Daten der Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 13.727 Menschen unterbeschäftigt. Das sind 182 Personen oder 1,3 Prozent weniger als im Vormonat und 2.268 oder 14,2 Prozent weniger als im November letzten Jahres. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,9 Prozent (Vormonat: 4,0 / Vorjah-resmonat: 4,6).

Seit Jahresbeginn haben sich 12.625 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 3.152 Personen oder 20,0 Pro-zent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn wurden 1.504 Anzei-gen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 16.432 Personen. Im No-vember waren es 46 Anzeigen, in denen 2.742 Personen benannt sind.

Im November sind in der Stadt Fürth 3.677 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 84 Personen oder 2,2 Prozent weniger als im Vormonat und 623 oder 14,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Oktober um 0,1 Prozent auf aktuell 4,8 Prozent gesunken und liegt damit um 0,8 Prozentpunkte niedriger als im November letzten Jahres. Die Personalnachfrage

hat sich im zurückliegenden Monat nochmals abgeschwächt. So haben die an-sässigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 199 offene Stellen gemeldet. Das sind 21 Angebote oder 9,5 Prozent weniger als im Vormonat, aber 36 oder 22,1 Pro-zent mehr als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 2.534 Vakanzen gemeldet.

Das sind 622 Ausschreibungen oder 32,5 Prozent mehr als im Vorjah-reszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 1.214 offene Stellen. Das sind 15 Angebote oder 1,2 Prozent weniger als ein Monat zuvor, aber 404 oder 49,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 5.017 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 6,5 Prozent (Vormonat: 6,5 / Vorjahresmonat: 7,4).

Seit Jahresbeginn haben sich 3.893 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 829 Personen oder 17,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn wurden 324 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 3.673 Personen. Im November waren es sieben Anzeigen, in denen 236 Personen benannt sind.

Im Landkreis Fürth sind derzeit 1.773 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 84 Personen oder 4,5 Prozent weniger als im Vormonat und 450 oder 20,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Oktober um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 2,7 Prozent gesunken und liegt damit um 0,6 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. Nachdem die Personalnachfrage im Oktober spürbar zugelegt hatte, konnte dieses gute Niveau im Berichtsmonat bestätigt werden. So haben die Arbeitgeber 154 offene Stellen gemeldet.

Das sind ein Angebot oder 0,7 Prozent mehr als im Vormonat und 69 oder 81,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.430 Vakanzen ge-meldet. Das sind 301 Ausschreibungen oder 26,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 824 offene Stellen. Das sind 39 An-gebote oder 5,0 Prozent mehr als ein Monat zuvor und 324 oder 64,8 Prozent mehr als im November letzten Jahres.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.181 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,2 Prozent (Vormonat: 3,4 / Vorjahresmonat: 3,9). Seit Jahresbeginn haben sich 2.125 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 576 Personen oder 21,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Seit Jahresbeginn wurden 275 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 1.894 Personen. Die November-Werte waren zu gering und dürfen somit wegen des Datenschutzes nicht ausge-wiesen werden.

Im Berichtsmonat sind in der Stadt Erlangen 2.347 Frauen und Männer arbeits-los gemeldet. Das sind 48 Personen oder 2,0 Prozent weniger als im Vormonat und 350 oder 13,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Oktober um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 3,6 Prozent gesunken und liegt damit um 0,5 Prozentpunkte niedriger als im letztjährigen November. Nach zwei Monaten lebhafter Personalnachfrage hat sich die Personalnachfrage auch im November nochmals erhöht.

So haben die Arbeitgeber 411 offene Stellen gemeldet. Das sind 37 Angebote oder 9,9 Prozent mehr als ein Monat zuvor und 219 oder 114,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 3.856 Vakanzen gemeldet. Das sind 1.106 Ausschreibungen oder 40,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 1.705 of-fene Stellen.

Das sind 123 Angebote oder 7,8 Prozent mehr als vor einem Mo-nat und 896 oder 110,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.941 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,5 Prozent (Vormonat: 4,5 / Vorjahresmonat: 5,1).

Seit Jahresbeginn haben sich 2.324 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 607 Personen oder 20,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn wurden 296 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 2.737 Personen. Im November waren es drei Anzeigen, in denen 66 Personen benannt sind.

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt sind derzeit 1.690 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 35 Personen oder 2,0 Prozent weniger als im Vor-monat und 261 oder 13,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 2,2 Prozent seit Oktober unverändert und liegt damit um 0,3 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat. Nachdem die Personalnachfrage im Oktober deutlich zugelegt hatte, zieht diese im Berichtsmonat nochmals kräftig an.

So haben die Arbeitgeber 256 offene Stellen gemeldet. Das sind 56 Angebote oder 28,0 Prozent mehr als ein Monat zuvor und 93  oder 57,1 Prozent mehr als im letztjährigen November. Seit Jahresbeginn wurden 1.934 Vakanzen gemeldet. Das sind 402 Ausschreibungen oder 26,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Bestand umfasst derzeit 899 offene Stellen. Das sind 80 Angebote oder 9,8 Prozent mehr als im Vormonat und 246 oder 37,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.133 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäfti-gungsquote beträgt 2,7 Prozent (Vormonat: 2,7 Prozent, Vorjahresmonat: 3,1 Prozent).

Seit Jahresbeginn haben sich 2.373 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 526 Personen oder 18,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn wurden 303 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 4.942 Personen. Im November waren es 18 Anzeigen, in denen 2.071 Personen benannt sind.

Seit Jahresbeginn haben sich 1.910 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 614 Personen oder 24,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn wurden 306 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 3.186 Personen. Im November waren es 13 Anzeigen, in denen 210 Personen benannt sind.

Bei der Arbeitsagentur Neustadt/Aisch sind derzeit 688 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 35 Personen oder 4,8 Prozent weniger als im Vor-monat und 238 oder 25,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Oktober um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 1,9 Prozent gesunken und liegt damit um 0,6 Prozentpunkte niedriger als im letztjährigen November.

Nachdem die Personalnachfrage im Oktober angezogen hat, legt sie im Be-richtsmonat nochmals deutlich zu. So haben die Arbeitgeber 141 offene Stellen gemeldet. Das sind 33 Angebote oder 30,6 Prozent mehr als ein Monat zuvor und 43 oder 43,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.185 Vakanzen gemeldet. Das sind 248 Ausschreibungen oder 26,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 590 offene Stellen. Das sind 53 Angebote oder 9,9 Prozent mehr als im Vormonat und 171 oder 40,8 Prozent mehr als im November letzten Jahres.

Bei der Agentur für Arbeit Bad Windsheim sind derzeit 417 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind vier Personen oder 1,0 Prozent mehr als im Vor-monat, aber 150 oder 26,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslo-senquote bleibt mir aktuell 1,9 Prozent seit Oktober unverändert und liegt damit um 0,7 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat.

Die Personalnachfrage ist zurückhaltend. So haben die Arbeitgeber im Berichtsmonat 95 offene Stellen gemeldet. Das sind vier Angebote oder 4,0 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 17 oder 15,2 Prozent weniger als im November letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 1.013 Vakanzen gemeldet. Das sind 133 Ausschreibungen oder 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 573 offene Stellen. Das sind 29 Angebote oder 5,3 Prozent mehr als im Vormonat und 81 oder 16,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.