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RK-Textil in Fürth zweimal überschwemmt: Firmenchef bricht in Tränen aus


Autor: Moritz Kircher

Fürth, Samstag, 18. Juli 2026

Die Aufräumarbeiten bei der fränkischen Textildruckerei waren gerade abgeschlossen, da kam das nächste Unwetter. Und wieder stand das Wasser knöchelhoch in den Räumen.
In der Textildruckerei RK Textil von Rainer Klemenz in Fürth steht zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage alles unter Wasser.


Am Freitagnachmittag und Abend (17. Juli 2026) kam es in den nördlichen Teilen Fürths erneut zu kurzen, aber kräftigen Niederschlägen. Besonders heftig traf es dabei eine Firma, die schon wenige Tage zuvor überschwemmt worden war. Die Aufräumarbeiten waren gerade erst abgeschlossen.

Im Fürther Stadtteil Braunsbach lief das Wasser über die Äcker in ein Wohn- und Industriegebiet. Besonders hart traf es dabei den Unternehmer Rainer Klemenz, wie die Nachrichtenagentur News5 berichtet. In seiner Textildruckerei RK Textil stand zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage alles unter Wasser.

"Den ganzen Tag geputzt und jetzt das zweite Mal"

"Jetzt sind wir vorgestern das erste Mal überschwemmt worden und haben gestern den ganzen Tag geputzt und jetzt das zweite Mal", erklärt der Firmenchef. Problematisch sei dabei nicht der Niederschlag selbst, sondern das Wasser, das von den nahen Äckern in die Häuser fließe.

Knöcheltief steht das Wasser in den Räumen der Firma. Mitarbeiter sind damit beschäftigt, die nasse Ware in Sicherheit zu bringen. Feuerwehrleute pumpen das Wasser ab. Ware, die eigentlich dringend ausgeliefert werden muss, steht herum. Draußen stapelt die Feuerwehr Sandsäcke, um zu verhindern, dass weiteres Wasser aus dem Acker ins Dorf fließt.

Rainer Klemenz bricht Interview unter Tränen ab

Die Nerven liegen nach der zweiten Überschwemmung innerhalb weniger Tage blank. Rainer Klemenz versucht, vor laufender Kamera zu beschreiben, was vorgefallen ist. Schließlich muss er das Interview jedoch unter Tränen abbrechen.

Auch andernorts in Fürth kam es im Zuge des Unwetters zu Überschwemmungen. Liegengebliebene Autos mussten von der Feuerwehr aus einer überfluteten Unterführung an der A73 bei Fürth geborgen werden.