Hauptbahnhof Fürth: Brutale Attacke im Zug - Männer schlagen 41-Jährigen zusammen
Autor: Kyrill Wunderlich
Fürth, Donnerstag, 11. Juni 2026
In einem Zug kommt es zu einem schweren Streit: Zwei Männer attackieren in der Folge einen 41-Jährigen brutal. Auf dem Bahnsteig geht der Konflikt weiter.
Geschlagen, getreten, gewürgt: Zwei 22-jährige Männer haben einen 41-Jährigen brutal angegriffen. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstagmorgen (6. Juni 2026) in einem Regionalexpress im Fürther Hauptbahnhof.
Gegen 8.45 Uhr gerieten die drei Männer in einen Streit miteinander. Die Ursache hierfür ist noch unklar. Im Verlaufe des Konflikts schlugen die beiden 22-Jährigen dem 41-Jährigen mehrmals mit der Faust gegen den Kopf. Zudem würgten sie ihn sekundenlang, schildert die Bundespolizei Nürnberg.
Männer schlagen auf 41-Jährigen ein - Polizist bei Einsatz verletzt
Als der Zug am Fürther Hauptbahnhof anhielt, zogen sie den 41-Jährigen auf den Bahnsteig. Dort schlugen sie abermals mit ihren Fäusten auf ihn ein. Zudem traten sie ihn gegen den Kopf.
Dem Geschädigten gelang die Flucht in den Zug, als ein unbeteiligter Zeuge in das Geschehen eingriff. Auch der Lokführer bemerkte den Vorfall und alarmierte die Bundespolizei. Bei der Festnahme wehrten sich die beiden Männer aus Lettland gegen die Beamten. Die Einsatzkräfte brachten sie daher zu Boden und fesselten sie. Bei dem Einsatz verletzte sich ein Polizist, er war jedoch weiterhin dienstfähig.
Der geschädigte 41-Jährige erlitt bei der Attacke etliche Verletzungen: Der Bulgare erlitt eine blutende Platzwunde über dem Auge, mehrere Blutergüsse am Kopf sowie Schürfwunden am rechten Knie, am rechten Schulterblatt und an der linken Seite des Brustkorb.
Haftantrag gegen beide 22-Jährigen - Polizei sucht Zeugen
Die Staatsanwaltschaft erließ einen Haftantrag gegen die beiden 22-Jährigen. Beide kamen in eine Justizvollzugsanstalt. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte.
Zudem sucht die Bundespolizei nach Zeugen. Besonders gesucht wird der Zeuge, der auf dem Bahnsteig zwischenzeitlich eingeschritten ist, um die Parteien zu trennen. Auch weitere Zeugen, welche den Beginn der Auseinandersetzung im Zug mitbekommen haben, sollen sich melden. Zeugenaussagen nimmt die Bundespolizei Nürnberg unter der Telefonnummer 0911/205551-0 oder über die E-Mail-Adresse bpoli.nuernberg@polizei.bund.de entgegen.