Ein Frachtschiff musste im Fürther Hafen stoppen. Der Main-Donau-Kanal war zeitweise für Schiffe gesperrt.
Update vom 15.01.2026, 19 Uhr: Taucher finden Leck - und stopfen es provisorisch
Taucher haben das Leck an einem havarierten Frachtschiff in Mittelfranken gefunden und provisorisch gestopft. Ein Gutachter müsse nun entscheiden, wie es weitergehe, sagte eine Sprecherin des zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts. Das Güterschiff ist mit Asphalt beladen. Ob es seine Reise fortsetzen könne oder entladen werden müsse, sei noch unklar.
Das rund 100 Meter lange Güterschiff war nach Polizeiangaben am Mittwoch auf dem Main-Donau-Kanal von Nürnberg nach Bamberg unterwegs, als es aus bisher ungeklärter Ursache bei Fürth leckschlug und Wasser eindrang. Das Schiff wurde im Fürther Hafen vertäut. Die Feuerwehr errichtete vorsorglich eine Ölsperre und ließ Taucher nach dem Leck suchen, die es zunächst nicht fanden. Von dem Schiff ging laut Polizei keine Gefahr aus.
Ein mit Asphalt beladenes Transportschiff ist auf dem Main-Donau-Kanal verunglückt und musste daher die Nacht von Mittwoch (14. Januar 2026) bis Donnerstag (15. Januar 2026) im Fürther Hafen verbringen, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken berichtet.
Zuvor war das 102 Meter lange und 1.806 Tonnen schwere Schiff von Nürnberg in Richtung Bamberg unterwegs, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken auf Nachfrage der dpa mitteilte. Bei Fürth habe die Crew dann festgestellt, dass Wasser in das Schiff eindringe. Es sei daraufhin am Hafen festgemacht worden.
Die Feuerwehr habe eine Ölschutzbarriere errichtet. Zudem hätten Taucher versucht, das Leck zu finden, allerdings ohne Erfolg, wie es weiter hieß. Am Donnerstagmorgen soll das Schiff vollständig entladen werden, damit ein Sachverständiger den genauen Ort des Lecks feststellen könne.
Dieser werde dann auch entscheiden, ob das Schiff weiterfahren könne. Eine Gefahr für Unbeteiligte sei ausgeschlossen, ergänzte der Sprecher der Polizei. Der Main-Donau-Kanal war zwischenzeitlich für den Schiffsverkehr gesperrt, konnte aber wieder freigegeben werden.