Wetter in Franken: Kaltluft-Tropfen sorgt für große Unsicherheit
Autor: Redaktion
Franken, Mittwoch, 28. Oktober 2026
Das Wetter in Franken bleibt wechselhaft mit Regen, Sonne und kühleren Temperaturen. Wie es nach dem Freitag weitergeht, ist noch unsicher. Für das Wochenende gibt es zwei Optionen.
Nass war vielerorts in Franken der Start in den Mittwoch (28. Oktober 2026). Kein Wunder, denn in der ersten Tageshälfte überquert uns von Nordwesten her eine Kaltfront mit ihrem Regenband, berichtet der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs (wetterochs.de).
Ab den Mittagsstunden soll sich gelegentlich die Sonne blicken lassen, wobei sich bei manchen Wettermodellen aber noch einzelne Regenschauer bilden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet ebenfalls Auflockerungen ab den Mittagsstunden. Die Tageshöchsttemperatur beträgt 13 Grad und der schwache Wind weht aus Nordwest.
Starkes Hoch über Norddeutschland bestimmt Wetter in Franken bis zum Wochenende
Am Donnerstag und Freitag bestimmt ein starkes Hoch mit Zentrum über Norddeutschland unser Wetter. Nach der teilweise nur zähen Auflösung von Nebel und Hochnebel soll es laut Ochs heiter werden, dabei bleibt es aber recht kühl.
Die höchsten Temperaturen werden laut DWD im Raum Aschaffenburg mit 15 Grad erwartet. In manchen anderen Gegenden soll das Thermometer hingegen nur auf 9 Grad klettern. Die nur schwachen Winde wehen vorherrschend aus nördlichen Richtungen.
Anschließend zieht ein "Kaltluft-Tropfen" von Finnland kommend nach Süden (Ungarn) bis Südwesten (Österreich). Wie stark er das Wetter am kommenden Wochenende beeinflussen wird, ist laut dem "Wetterochs" aber noch unsicher.
"Kaltluft-Tropfen" zieht über Europa: Wie stark beeinflusst er das Wetter in Franken?
Der Experte nennt zwei Optionen: Entweder bleibt uns das ruhige und niederschlagsfreie Wetter erhalten oder aber es kommt zu einer wechselnden bis starken Bewölkung mit gelegentlichem Regen. Maximal wird es 8 bis 12 Grad warm.
Noch unsicherer als das Wochenende geht es aber danach weiter: Ein neues starkes Hoch bildet sich zu Wochenbeginn über den Britischen Inseln. Unsicher ist jedoch, ob es auch zu uns wandert. Ist dies der Fall, setzt sich voraussichtlich stabiles Hochdruckwetter durch. Möglich ist aber auch, dass es bei einer eher unbeständigen Wetterlage zu Beginn der kommenden Woche bleibe.