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Wetter in Franken: Experte mit Prognose - da "scheiden sich die Geister"


Autor: Alexander Milesevic

Franken, Donnerstag, 19. März 2026

Der meteorologische Frühling hat gerade erst begonnen - das Wetter ist noch dementsprechend wechselhaft. Das zeigt auch der Blick auf die nächsten Tage.


Das Wetter in Franken zeigt sich nach einigen Tagen ohne viel Sonnenschein wieder von seiner freundlicheren Seite. Zunächst liegt eine sehr milde Meeresluftmasse über Bayern, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Das liegt an einer Hochdruckzone, die vom Atlantik über die Nordsee bis nach Osteuropa reicht.

Dabei sei das Wetter laut des fränkischen Wetterexperten Stefan Ochs ("Wetterochs") am Donnerstag (19. März 2026) bereits wieder etwas wechselhafter. Demnach werde die Sonne nicht mehr ungestört scheinen, vor allem am Vormittag zögen mittelhohe und hohe Wolkenfelder durch. Regen sei jedoch nicht zu erwarten. Die Höchsttemperaturen sollen erneut 14 bis 15 Grad erreichen. Der Ostwind werde in Böen frisch wehen.

Wetter in Franken: So wird es am Wochenende

Von Freitag bis Sonntag (20. bis 22. März) mache sich zeitweise ein Tief über Südosteuropa bemerkbar. Phasen mit durchziehenden Wolkenfeldern sollen sich mit sonnigen Abschnitten abwechseln. Die Wettermodelle würden örtlich Regen berechnen, die Gesamtsummen sollen mit unter einem Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter jedoch gering bleiben. Am höchsten sei die Regenwahrscheinlichkeit am Freitagabend, sagt Ochs. Der Wind komme aus Nordost bis Ost. Meist werde er nur schwach wehen, aber könne in Böen gelegentlich auffrischen. Die Höchsttemperaturen sollen am Samstag bei 12 Grad liegen, am Freitag und Sonntag bei 14 Grad.

Am Montag und Dienstag (23. bis 24. März) werde sich vorübergehend wieder stärker der Einfluss eines Hochdruckgebiets durchsetzen. Die Sonne soll häufig scheinen und die Temperaturen sollen auf bis zu 15 Grad ansteigen.

In den Nächten müsse dem Experten zufolge weiterhin mit leichtem Frost gerechnet werden, in ungünstigen Lagen könnten die Tiefstwerte auf bis zu -3 Grad sinken.

Modelle mit großen Unterschieden

Mitte nächster Woche würden alle Wettermodelle einen Übergang zu einer wechselhaften, niederschlagsreichen Westwetterlage anzeigen. Bei der weiteren Temperaturentwicklung "scheiden sich aber die Geister", sagt Ochs. In 40 Prozent der Modellläufe sei es nasskalt mit gelegentlichem Schneefall, in 30 Prozent bewegten sich die Werte im jahreszeitlichen Mittel, bei weiteren 30 Prozent bleibe es eher mild.

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