Bis zu 6 Zentimeter Neuschnee in Franken: Wo es wieder winterlich wird

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Nach vor allen regnerischen Tagen dürfen sich Teile Frankens noch einmal auf Schnee freuen. Lange liegen bleiben wird der aber vermutlich nicht.

Das Wetter in Franken erlebt in den nächsten Tagen ein kleines Winter-Comeback. Zwar sich im Norden Bayerns der Einfluss eines Hoch zwischenzeitlich durch, aber zum Start in die neue Woche würden von Westen neue Ausläufer eines Tiefs bei den Britischen Inseln auf Bayern übergreifen, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

Zunächst lockere am Sonntag (15. Februar 2026) jedoch die Wolkendecke auf, sagt der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs ("Wetterochs"). Zeitweise scheine die Sonne und es bleibe niederschlagsfrei. Die Höchsttemperatur sollen bei 2 Grad liegen und der schwache Wind im Tagesverlauf von Nordost auf Südost drehen. Insgesamt falle die vorübergehende Abkühlung am Sonntag weniger deutlich aus als zeitweise erwartet. Die Kaltluft erreiche Franken zwar, halte sich aber nur kurz und könne sich daher nicht gänzlich auswirken.

Wetter in Franken: Schnee könnte für Verkehrsbehinderungen sorgen

Dann werde in der Nacht zum Montag (16. Februar) Schneefall einsetzen, der gegen Morgen in Regen übergehe. Die Temperaturen würden von -2 auf 2 Grad ansteigen und der in Böhen frische Wind am Morgen von Südost auf Südwest drehen. Durch den Schnee müsse im morgendlichen Berufsverkehr mit Behinderungen gerechnet werden, erklärt der Experte. Demnach könnten in Oberfranken etwa 6 Zentimetern Neuschnee Neuschnee fallen, in Mittelfranken rund 3 Zentimeter.

Am Montag und Dienstag (17. Februar) würden Meeresluftmassen nach Franken strömen, die in hohen Schichten sehr kalt sind, sich in tiefen Schichten über dem Atlantik aber deutlich erwärmt haben. Dadurch sei die Labilität hoch, es würden sich kräftige Schauer und auch einzelne Gewitter bilden, so der Wetterochs. Meist falle Regen, teils aber auch Graupelschauer oder nasser Schnee. Die Tageshöchsttemperatur werde am Dienstag etwa 6 Grad. Der Südwest- bis Westwind sei in Böen stark.

Am Mittwoch und Donnerstag (18./19. Februar) ströme mit schwachen Nordwest- beziehungsweise Nordostwinden trockene Kaltluft aus Skandinavien in den Norden Bayerns. Es werde wechselnd bewölkt mit Auflockerungen. und vereinzelte, unergiebigen Schneeschauer. Am Tag werde die Temperatur bis auf 2 Grad steigen. In den Nächten werde es bei Tiefstwerten von bis zu -4 Grad frostig.

Durchschnittlich oder mild ab dem Wochenende?

Die zweite Wochenhälfte beginne mit ruhigem und niederschlagsfreies Hochdruckwetter. Die Höchstwerte sollen erneut bei maximal 2 Grad liegen und der Wind schwach bleiben. Anschließend setze sich ab dem Wochenende unbeständiges Westwetter mit zeitweiligen Regenfällen durch. Die Temperaturprognosen würden von "durchschnittlich für die Jahreszeit" bis "sehr mild", sagt Ochs.

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