Standort-Ranking: Diese Stadt schneidet frankenweit am schlechtesten ab
Autor: Anton Knorr
Franken, Sonntag, 31. Mai 2026
Wie steht es um die einzelnen Regionen Deutschlands? Dieser Frage ist das Institut der deutschen Wirtschaft nachgegangen - mit einem ernüchternden Ergebnis für eine fränkische Stadt.
Seit 2016 vergleicht das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) alle 400 Landkreise und kreisfreien Städte Deutschlands. Dabei spielen Wirtschaftsstruktur und Arbeitsmarkt, aber auch der Faktor Lebensqualität, zu dem unter anderem die Ärztedichte oder der Anteil naturnäherer Flächen zählt, eine Rolle.
Zusammengefasst stellt das sogenannte IW-Regionalranking die Attraktivität aller Regionen Deutschlands gegenüber. In Franken kam es im Zuge der Analyse zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen: Ein Landkreis landete in den Top 10 der bundesweiten Rangliste, während eine Stadt aus der Region im unteren Drittel zu finden ist.
IW-Regionalranking: Erlangen-Höchstadt und Coburg glänzen - Hof frankenweit am schlechtesten
Das Ranking, das sich aus verschiedenen Standortfaktoren zusammensetzt, zeigt, dass Landkreis und Stadt München (Platz 1 und 2) die Spitze in ganz Deutschland bilden. Nicht weit darauf folgt dann die erste fränkische Region: Der Landkreis Erlangen-Höchstadt belegt Platz 8. Aus fränkischer Sicht folgt die Stadt Coburg auf Rang 13. Doch aus der Analyse geht auch hervor, dass andere Teile Frankens weitaus weniger attraktiv sind.
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Fränkisches Schlusslicht ist die Stadt Hof, die im Gesamtranking lediglich Rang 329 belegt. Es folgen der Landkreis Hof auf Platz 238, der Landkreis Wunsiedel auf Rang 220 sowie die Stadt Schweinfurt, die auf Platz 213 liegt. Den letzten und damit 400. Platz des gesamten IW-Rankings hat die kreisfreie Stadt Suhl in Thüringen inne.
Auch bei einer Umfrage der inFranken.de-Leser schnitt die Stadt Hof schlecht ab. Demnach ist die Stadt einer der unbeliebtesten Orte Frankens.
Vergleich zum zehnten Mal durchgeführt - Würzburg macht großen Sprung nach vorn
Da der IW-Standort-Vergleich 2026 bereits zum zehnten Mal durchgeführt wurde, konnte das Institut zudem eine Bilanz der Entwicklung einzelner Standorte über zehn Jahre ziehen. Besonders ins Auge fiel dabei unter anderem Würzburg.
Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat die unterfränkische Großstadt den fünftgrößten Sprung nach vorn im deutschlandweiten Ranking gemacht: Seit 2016 hat Würzburg in dem Vergleich 140 Plätze gut gemacht und landete dieses Jahr auf Rang 70.